Über Fernwärme

Fernwärme ist eine treibende Kraft bei der städtischen Wärmewende

Fernwärme ist eine sichere und zuverlässige Möglichkeit, mit ressourceneffizienten, CO2-armen Lösungen zu heizen. Durch die Erzeugung von Fernwärme in Verbindung mit Strom wird deren Umweltverträglichkeit weiter verbessert.

Fernwärme wird in einer oder mehreren zentralen Produktionsanlagen erzeugt und durch Erdleitungen an verschiedene Gebäude weitergeleitet. Überschüssige Industriewärme aus der Stromerzeugung, aus anderen Industriebereichen und der Abfallverbrennung wird in der Fernwärme eingesetzt.

Auf ganze Stadtteile ausgerichtete Konzepte sind eng mit hocheffizienter Fernwärme verknüpft: In städtischen Gebieten sind es klimaneutrale Stadtteilkonzepte und nicht Lösungen für einzelne Gebäude, die einen optimalen Beitrag zur Dekarbonisierung und zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele leisten.

Führende Heizmethode in skandinavischen Ländern

Aufgrund traditioneller Unterschiede und der Gestaltung der Infrastruktur nimmt die Fernwärme an den verschiedenen nationalen Heizungsmärkten eine unterschiedliche Stellung ein. In Teilen von Nord- und Osteuropa beispielsweise werden derzeit annähernd die Hälfte der Haushalte mit Fernwärme geheizt. Fernwärme ist in allen skandinavischen Ländern (mit Ausnahme von Norwegen) die wichtigste Beheizungsart und spielt auch in Deutschland und den Niederlanden eine wichtige Rolle.

 

Fernwärmeversorgung

In einem Fernheizwerk kann eine Vielzahl an Energiequellen als Brennstoff eingesetzt werden – einschließlich Biomasse, Abfall und Erdgas. In der obigen Abbildung dient Biomasse als Beispiel.