Fokus auf CO2-freie Stahlindustrie

Vattenfall hat zusammen mit dem schwedischen Bergbaukonzern LKAB und dem Stahlkonzern SSAB eine Initiative ins Leben gerufen, um das Kohlendioxidproblem in der schwedischen Eisen- und Stahlindustrie in Angriff zu nehmen. Gemeinsam wollen die Unternehmen einen Stahlproduktionsprozess entwickeln, bei dem Wasser statt CO2 emittiert wird.

Obwohl die Eisen- und Stahlproduktion in den letzten Jahren deutlich CO2-effizienter geworden ist, hängt der derzeitige Prozess auf der Basis von Kokereien und Hochöfen noch immer von der Kohle ab. Schweden ist mit seiner spezialisierten, innovativen Stahlindustrie, dem Zugang zu fossilfreiem Strom und dem hochwertigsten Eisenerz in Europa in einer einzigartigen Position, eine Lösung für dieses Problem zu entwickeln.

SSAB, LKAB und Vattenfall haben sich dazu verpflichtet, eine langfristige Lösung des CO2-Problems bei der Stahlproduktion zu finden. Dazu haben die Unternehmen ein gemeinsames Entwicklungsprojekt gestartet. Das Projekt erforscht, ob Wasserstoff anstelle von Kohlenstoff,bei der Eisenerzreduktion genutzt werden kann. Damit wäre  die Hauptursache für die CO2-Emissionen aus der Eisenerzeugung beseitigt.

Die Vorstudie soll nach eineinhalb Jahren in ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm im Rahmen eines Pilotprojekts übergehen.

Theoretisch könnte die Technologie Anfang der 2030er Jahre eingeführt werden.

Weitere Informationen:

CO2-freier Stahl