Vattenfall versorgt Facebook

Das Rechenzentrum von Facebook im schwedischen Luleå, das mit seinen tausenden von Servern riesige Mengen an Strom benötigt, wird vollständig mit erneuerbarer Energie von Vattenfall versorgt. 

Während die Stahl- und Papierindustrie dahindümpeln, ist die neue stromintensive Datencenter-Branche in Rekordtempo auf dem Vormarsch. Mit zunehmender Digitalisierung der Welt werden riesige Rechenzentren gebaut und schaffen eine Industrie, die weltweit bereits doppelt so viel Strom verbraucht wie ganz Schweden. Für Unternehmen wie Vattenfall bietet sich dadurch die Chance, diese enormen Zentren mit erneuerbarer, verlässlicher Energie zu versorgen.

Das 28.000 Quadratmeter große Facebook-Rechenzentrum in Luleå wurde im Juni 2013 eröffnet und war das erste seiner Art außerhalb der Vereinigten Staaten. Die Standortwahl ist kein Zufall. Luleå verfügt über ein stabiles Stromnetz und dank der kalten Winter werden die wärmeerzeugenden Server kostenlos gekühlt. Facebook, der mit über 600 Millionen Nutzern weltweit größte Social-Network-Dienst, stellt hohe Anforderungen in Sachen Energieeffizienz und legt großen Wert auf die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen.

Die Entscheidung von Facebook, den Stromvertrag an Vattenfall zu vergeben, basierte auf dem Wunsch des Unternehmens, grünen Strom aus dem Fluss Lule zu nutzen. Vattenfall ist der einzige skandinavische Versorger, der die Umweltbelastung seiner Stromerzeugungsaktivitäten dokumentieren kann, indem er EPD-Strom anbietet. Die Kennzeichnung EDP (Environmental Product Declaration, Umweltproduktdeklaration) bietet vergleichbare Umweltinformationen zum Strom aus der Sicht einer Ökobilanz. Mithilfe dieser Informationen kann Facebook die Umweltbelastung seines Stromverbrauchs quantifizieren und nachverfolgen.

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