News | 18-02-2014 | 12:32 PM

9. Hamburger Sportgala

Laura Ludwig und Domagoj Duvnjak sind Hamburgs Sportler des Jahres 2013 und der HSV Handball wurde als beste Mannschaft geehrt. Am 17. Februar 2014 wurden in der Handelskammer Hamburg Preise für herausragende sportliche Leistungen aus dem Jahr 2013 vergeben. Rund 1.000 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik verfolgten die Vergabe der Preise für Hamburgs Sportler beziehungsweise Sportlerin des Jahres, Mannschaft des Jahres sowie die Auszeichnung des Ehrenpreises und unternehmerischer Sportförderungen.

Die Hamburger Sportgala, 2006 ins Leben gerufen, ist eine gemeinsame Veranstaltung von Vattenfall, der Stadt Hamburg, des Hamburger Sportbund und der Handelskammer Hamburg sowie von Hamburg 1 Fernsehen und dem Hamburger Abendblatt.

Die Gewinner der diesjährigen Hamburger Sportgala im Überblick:

Sportlerin des Jahres wurde Laura Ludwig. Sie ist die erfolgreichste deutsche Beachvolleyballerin der vergangenen zehn Jahre: fünfmal deutsche, zweimal Europameisterin. Mit ihrer neuen Partnerin Kira Walkenhorst schlug sie sich 2013 auf Platz vier der Weltrangliste.

Die Auszeichnung „Sportler des Jahres“ ging an Domagoj Duvnjak. Der Spielmacher des Champions-League-Siegers HSV Handball ist einer der besten Handballprofis der Welt und vor allem ein Vorbild an Kampfgeist und Einsatzwillen. Für seine herausragenden Leistungen wurde Duvnjak zum Welthandballer des Jahres 2013 ernannt.

Mannschaft des Jahres wurde der HSV Handball. Anfang Juni vergangenen Jahres feierte der deutsche Handballmeister von 2011 den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. In Köln gewannen die Hamburger nach Siegen über Kiel und im Finale gegen den FC Barcelona die Champions League.

Den Ehrenpreis 2013 erhielt Deutschlands bekanntester Physiotherapeut Hermann Rieger. Er wurde sowohl für seine Leistungen im Hamburger Sport als auch für sein soziales Engagement, unter anderen bei der Aktion „HSV-Fans helfen kranken Kindern“, der Benefizaktion „Kicken mit Herz“ und beim „Tag der Legenden“ ausgezeichnet. Hermann Rieger konnte wegen einer schweren Erkrankung nicht persönlich anwesend sein und ist am Morgen des 18. Februar verstorben.