News | 24-06-2015 | 08:53 AM

Ostdeutsche Braunkohlenkraftwerke schaffen Klimaziel auch ohne Zusatzabgabe

Laut einer Studie steht die Braunkohleverstromung nicht im Widerspruch zu den langfristigen CO2-Minderungszielen Deutschlands. Erstellt hat sie der Energieexperte Professor Dr. Georg Erdmann von der TU Berlin.

Der planmäßige Weiterbetrieb der Braunkohlenkraftwerke im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier steht dem Erreichen der deutschen CO2-Reduktionsziele bis 2050 nicht entgegen. Zu diesem Fazit kommt der Energieexperte Professor Dr. Georg Erdmann von der TU Berlin. 

In seiner Analyse bestätigt Erdmann auch, dass die ostdeutschen Braunkohlenkraftwerke bereits zwischen 1990 und 2014 ihre CO2-Emissionen um 45 Millionen Tonnen bzw. 40 Prozent reduziert hätten. 

Der Gutachter kommt zu dem Schluss, dass es somit „keinen erkennbaren Grund für politische Interventionen zulasten der Betreiber von Braunkohlekraftwerken und ihren Mitarbeitern, Zulieferern und Standortgemeinden“ gebe, mit denen „einer vom Strukturwandel gezeichneten Region eine heute noch wesentliche ökonomische Grundlage“ entzogen würde.

Lesen Sie hier die Studie, die im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei erstellt wurde.