News | 05-06-2015 | 12:25 PM

Quecksilber-Emissionen: Ein Thema, das die Menschen bewegt

Wir erhielten vom ZDF-Magazin „Frontal21“ eine Anfrage zum Thema Quecksilber-Emissionen. Wir wissen, dass das Thema viele Menschen bewegt. Das zeigen auch die regen Diskussionen auf Twitter. Deshalb veröffentlichen wir hier unsere Antwort ans ZDF.

Alle Braunkohlenkraftwerke von Vattenfall unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen nach dem BImSchG (Bundes-Immissionsschutzgesetz). Sie halten die gesetzlich vorgegebenen Emissionswerte ein bzw. liegen darunter. Das gilt auch für den zulässigen Quecksilber-Gehalt im Abgas.

Für bestehende Braunkohlenkraftwerke gilt nach 13. beziehungsweise 17. BImSchV für die Emission von Quecksilber derzeit ein Grenzwert von 30 µg /Nm³ im Tagesmittel . Ab 2019 darf der Jahresmittelwert darüber hinaus 10 µg/m³ Abgas nicht übersteigen. Diese Verschärfung der Grenzwerte erfordert weitere Leistungen zur Emissionsminderung. Vattenfall befürwortet die Einführung eines europaweit geltenden Quecksilber-Grenzwertes und akzeptiert die im Sevilla-Prozess vorgesehene Quecksilber-Obergrenze für den Jahresmittelwert von 10 µg/m³.

Vattenfall arbeitet bereits seit mehreren Jahren aktiv an einer weiteren Minderung der Quecksilber-Emissionen. Die Quecksilber-Abscheidung hängt jedoch stark von den Eigenschaften der eingesetzten Rohbraunkohle und den anlagenspezifischen Gegebenheiten ab. Deshalb können Technologien, die in einem Kraftwerk erfolgreich angewendet werden, nicht ohne Weiteres auf andere Kraftwerksstandorte übertragen werden.

 

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Thoralf Schirmer,
Vattenfall GmbH, Pressesprecher, Media Relations Cottbus Telefon 0355 2887 3067, Fax 0355 2887 3066, thoralf.schirmer@vattenfall.de