Pressemeldungen | 26-09-2016 | 10:59 AM

Berlins Infrastruktur-Unternehmen haben eine gemeinsame Baustelle: Ingenieur-Nachwuchs dringend gesucht!

Berlins wachsender Infrastruktur fehlt Ingenieur-Nachwuchs. Zu diesem gemeinsamen Schluss kommen die Infrastruktur-Unternehmen, die sich im Rahmen von infrest engagieren.

infrest sorgt mit seinem digitalen Baustellenatlas und dem Leitungsauskunftsportal eStrasse für die smarte Vernetzung von Unternehmen, die Baumaßnahmen im öffentlichen Raum durchführen. Bauunternehmen, Architekten und Planer, Tiefbauämter und Leitungsnetzbetreiber können ihre Vorhaben einfach abstimmen und mehrere Arbeiten bei einer Aufgrabung durchführen. Das senkt Kosten und verringert Verkehrsbeeinträchtigungen für die Berliner.

Soweit so gut. Aber wer stemmt künftig die Bauvorhaben? Im Rahmen von infrest haben die Infrastruktur-Unternehmen nun eine neue gemeinsame „Baustelle“ entdeckt, bei der alle Handlungsbedarf sehen: Die Nachwuchsgewinnung.
Die infrest-Mitgliedsunternehmen Stromnetz Berlin, Vattenfall Wärme Berlin, NBB, Berliner Wasserbetriebe und BVG nehmen das Thema Nachwuchsgewinnung nun gemeinsam in die Hand. Seit Jahren kümmern sie sich aktiv um Nachwuchs. In den Technik-Bereichen gibt es dennoch erhebliche Lücken, insbesondere für spezielle Berufsgruppen bei den Infrastruktur-Unternehmen. Ganz oben auf der Liste stehen Ingenieure: Elektrotechnik, Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Bau.

Der beginnende demographische Wandel erhöht den Druck für alle, geeigneten Nachwuchs zu bekommen. Allein in den nächsten fünf Jahren sind bei den beteiligten Unternehmen 205 Ingenieurstellen zu besetzen.

Die infrest-Mitglieder entwickeln jetzt einen gemeinsamen Maßnahmenplan. Er gibt der Nachwuchsgewinnung eine neue Ausrichtung. Dazu gehört mehr Transparenz der unternehmensinternen Tätigkeiten. Die Rekrutierungsprozesse sollen optimiert und Berufsbilder mit Studienangeboten/Ausbildungsberufen abgeglichen werden. Auch das Thema „Unternehmenskultur“ - was macht uns für junge Menschen attraktiv -, wird unter die Lupe genommen.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Olaf Weidner, Vattenfall GmbH, PRA & Media Relations Germany
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