News | 07-09-2016 | 13:17 PM

Ergebnis der zweiten Partikelanalyse liegt vor

Partikelausstoß des Heizkraftwerkes Wedel untersucht

Beim Wiederanfahren nach der jährlichen Revision des Heizkraftwerkes Wedel ist es Ende Juli zeitweise zum Ausstoß von Partikeln gekommen, die zu einem Niederschlag im Umfeld der Anlage führten.

Um nähere Informationen über die Partikel zu erhalten hat Vattenfall die Gesellschaft für Bioanalytik mbH, Hamburg (GBA) und das Institut für Rasterelektronenmikroskopie, Hamburg mit der Analyse der Teilchen beauftragt. Anhand von vor Ort genommenen Proben wurde durch die unabhängigen Institute ermittelt, dass die ausgestoßenen Partikel aus Gips und Flugasche bestehen. Durch die in der Analyse ausgewiesenen Stoffe, sind keine gesundheitlichen Auswirkungen zu befürchten. Sowohl Gips als auch Flugasche sind zugelassene Baustoffe.

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig - Holstein (LLUR) hat ergänzend ein Gutachten durch ATC – Angewandte Tox-Consoult GmbH, Krefeld erstellen lassen, das seit Anfang dieser Woche vorliegt. Es wurde geprüft, ob eine Gesundheitsgefährdung für die Anwohner des Kraftwerkes durch den Partikelniederschlag zu erwarten ist.

Als Grundlage dienten ATC Materialproben, die dem Institut durch die GBA zur Verfügung gestellt wurden. Die humantoxikologische Bewertung durch ATC kommt zum Ergebnis, dass vom Partikelniederschlag aus dem Schornstein des Heizkraftwerkes Wedel kein relevantes Risiko ausgeht und zu keiner Zeit bestanden hat. Sowohl die Umgebung der Anlage, als auch die Bewohnerinnen, Bewohner und die Kinder des anschließenden Wohngebietes sind durch den Auswurf keinen gesundheitlichen Gefährdungen ausgesetzt. 

Wir bedauern den Partikelausstoß des Kraftwerkes in Wedel und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten. Wir haben nach den Ereignissen eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die vorgekommenen Verunreinigungen künftig weitestgehend zu vermeiden. Dazu streben wir eine Optimierung der Rauchgasreinigungs- und der Betriebsprozesse an. 

 

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen: 
Karen Kristina Hillmer, Vattenfall GmbH, Media Relations Germany, Telefon 040 2718 3732, Fax 040 2718 3770, karenkristina.hillmer@vattenfall.de