News | 27-11-2017 | 12:25 PM

Besuch aus Südkorea

Zur beruflichen Orientierung nach Deutschland

Alt Text Caption=V. l.: Zoran Mravak, Ausbilder; Seokchan Woo; Young In Go, koreanische Betreuerin und Deutschlehrerin; Sabine Venke, Schulleiterin und Se Gye Jeon

V. l.: Zoran Mravak, Ausbilder; Seokchan Woo; Young In Go, koreanische Betreuerin und Deutschlehrerin; Sabine Venke, Schulleiterin und Se Gye Jeon

Se Gye  Jeon und Seokchan Woo sind traurig, zumindest etwas. Denn bald endet ihr Aufenthalt in Deutschland. Die beiden 17- bzw. 18-jährigen Jugendlichen kommen aus dem Städtchen Daegu in Südkorea. Drei Monate waren sie zu Besuch in Deutschland und haben sich zur beruflichen Orientierung umgetan.

In ihrer Heimat besuchen sie die Daegu IL Meisterschule, eine Fachschule für Kfz-Technik. Doch hier bei ihrer Stippvisite in Deutschland widmeten sie sich den elektrotechnischen Grundlagen. Im Berliner Aus- und Fortbildungszentrum von Vattenfall haben sie in enger Kooperation mit dem Oberstufenzentrum TIEM in Spandau erste Fertigkeiten erlernt und intensiv an ihren Deutschkenntnissen gearbeitet.

Im Rahmen des Tages der Offenen Tür – ein Elternsprechtag für die Eltern aller Azubis – hat ihnen Ausbilder Zoran Mravak ihre Praktikumsbescheinigungen überreicht. „Die beiden Schüler waren eine Bereicherung für unsere Ausbildung. Aufgeschlossen, neugierig und versiert haben sie eine positive Ausstrahlung in den verschiedenen Lerngruppen gehabt sowie Freundschaften geschlossen,“  sagt Frank Vorkefeld, der für die technische Ausbildung zuständige Koordinator. 

Bevor es Anfang Dezember für Se Gye Jeon und Seokchan Woo zurück in die Heimat geht, werden sie im Oberstufenzentrum TIEM von der Schulleiterin Sabine Venke und den Vattenfall Auszubildenden der Berufsgruppe Elektroniker für Betriebstechnik verabschiedet werden.

Beide Praktikanten sind froh und dankbar für die Gelegenheit, im Rahmen des Projektes „Global Praktikum“ praktische Erfahrungen in Deutschland zu sammeln. „Jetzt werden wir zunächst unsere Ausbildung in Korea beenden. Danach würden wir gerne nach Deutschland zurückkehren, um hier zu arbeiten,“ sagen beide übereinstimmend.