News | 21-02-2018 | 16:52 PM

Transporte nach Studsvik abgeschlossen

Am 30.01.2018 hatte Vattenfall über ein Forschungsprojekt mit dem schwedischen Forschungsinstitut Studsvik, eine der weltweit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Kernbrennstoffanalysen und Materialuntersuchungen, berichtet. Im Rahmen des gemeinsamen Projektes sollen unter anderem die Materialeigenschaften und das Trocknungsverhalten von insgesamt 13 Sonderbrennstäben aus dem Kernkraftwerk Brunsbüttel untersucht werden. Auf Basis der Erkenntnisse sollen die Methoden zur sicheren Zwischen- und Endlagerung von Kernbrennstoffen weiterentwickelt werden. Die notwendigen Transporte der Brennstäbe aus dem Kernkraftwerk Brunsbüttel nach Studsvik wurden vor kurzem abgeschlossen.

Das geplante Untersuchungsprogramm wird voraussichtlich vier Jahre andauern. Bei der Untersuchung werden die  Brennstäbe zerstört, die Reste der Brennstäbe verbleiben nach Ende der Untersuchung bei Studsvik.

„Innerhalb der weltweiten Organisation der Kernkraftwerksbetreiber (WANO, World Association of Nuclear Operators) hat sich der internationale Erfahrungsaustausch seit Jahrzehnten bewährt. Die Möglichkeit, gewonnene Erkenntnisse über Ländergrenzen hinweg zu diskutieren und zugunsten der weltweiten Sicherheit weiterzuentwickeln, schätzen wir sehr. Diesen internationalen Erfahrungsaustausch führen wir mit dem Untersuchungsprogramm weiter“, so Pieter Wasmuth, Geschäftsführer der Kernkraftsparte von Vattenfall. 

Studsvik

Das schwedische Forschungsinstitut Studsvik ist optimal für Untersuchungen von bestrahltem Material ausgerüstet. Bereits seit 1960 betreibt Studsvik eine sogenannte „heiße Zelle“, in welcher bestrahlte Brennstäbe analysiert werden können. Zudem verfügt Studsvik über eine Genehmigung seitens der schwedischen Behörden, für diese Untersuchungen auch ausländisches Material aufzunehmen.