Gute Nachrichten aus Moorburg

Der Inbetriebsetzungsprozess des Kraftwerks Moorburg macht große Fortschritte. Der Block B hat im September die erste Volllasttestfahrt erfolgreich absolviert.

Knapp 800 Megawatt wurden dabei ins Hamburger Stromnetz eingespeist. Nach der ursprünglich nur für wenige Stunden geplanten Testfahrt ergab sich eine weitere Bewährungsprobe:

Aufgrund geringer Einspeisung von Wind- und Solarenergie wurde Vattenfall vom Lastverteiler darum gebeten, auch am sich anschließenden Wochenende mit Volllast weiterzufahren – ein Beweis für die Notwendigkeit von konventioneller Energieerzeugung als starker Partner zum Gelingen der Energiewende. Insgesamt hat der Block B im Probe- und Volllastbetrieb seit der ersten Netzschaltung im Februar 2014 trotz mehrmonatigen Stillstands wegen Reparaturen im Kessel mittlerweile bereits eine Nettoleistung von einer Terawattstunde ins Netz eingespeist. Das entspricht etwa dem Jahresbedarf von 300.000 Haushalten.

Dank umfangreicher zusätzlicher Investitionen unterschreitet das Kraftwerk Moorburg die gesetzlichen Grenzwerte (gemäß der für Kraftwerke geltenden Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz) bei Schadstoffen wie Stickstoff- und Schwefeldioxid sowie Kohlenmonoxid und Gesamtstaub um 50 bis 65 Prozent – und wird damit auch zukünftigen Anforderungen gerecht.