Pressemappe: Spatenstich für Europas größte Power-to-Heat-Anlage

Vattenfall ersetzt den Steinkohlenblock des Heizkraftwerkes Reuter im Berliner Bezirk Spandau durch eine Power-to-Heat-Anlage mit einer Leistung von 120 Megawatt thermisch.

 

Sie erzeugt Fernwärme aus elektrischer Energie. Die Bauarbeiten sind mit dem symbolischen ersten Spatenstich durch den Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, Stefan Tidow und den Berliner Vattenfall Wärme-Chef Gunther Müller gestartet.

Gunther Müller, Vorstandschef der Vattenfall Wärme Berlin, erklärt: „Mit dem Bau der Power-to-Heat-Anlage beschreitet Vattenfall europaweit technisches Neuland. Berlin gewinnt einen entscheidenden Hebel zur Integration erneuerbarer Energien. Ist viel regenerativer Strom im Netz, nutzt ihn die Anlage zur Erzeugung umweltschonender Fernwärme. Die erneuerbare Energie, die wir dafür abnehmen, entspricht 10 Prozent des gesamten Berliner Strombedarfs im Sommer – oder der Leistung von 750.000 Kühlschränken. Mit der neuen Power-to-Heat-Anlage müssen weniger Windräder und PV-Anlagen abgeregelt werden.“ 

Mit diesem Vorhaben verfolgt Vattenfall seine Strategie konsequent, bis zum Jahr 2030 vollständig aus der Kohlenutzung in der deutschen Hauptstadt auszusteigen, und realisiert einen weiteren Punkt der Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin. Im Mai dieses Jahres endete in Klingenberg bereits die Braunkohlenutzung – drei Jahre früher als ursprünglich geplant.