Pressemeldungen | 04-02-2014 | 10:39 AM

Anstieg beim bereinigten Ergebnis – Abschreibungen im 2. Quartal mit negativen Auswirkungen auf das Gesamtjahresergebnis 2013

Trotz eines schwierigen Marktumfelds konnte Vattenfall im Geschäftsjahr 2013 sein bereinigtes Ergebnis steigern. Neben einer höheren Stromerzeugung und einer hohen Verfügbarkeit vor allem der schwedischen Kernkraftwerke konnten die Betriebskosten weiter reduziert werden. Der Gewinn des Geschäftsjahres wurde durch Abschreibungen allerdings erheblich beeinträchtigt. 

Überblick Januar –Dezember 2013

  • Der Umsatz stieg um 2,6% auf 171.684 Mio. Schwedische Kronen (SEK, Vorjahr: 167.313 Mio. SEK).
  • Das bereinigte Ergebnis stieg um 1,3% auf 27.900 Mio. SEK (Vorjahr: 27.530 Mio. SEK).
  • Das Ergebnis betrug -6.453 Mio. SEK (Vorjahr: 25.958 Mio. SEK). Der Ertrag wurde durch Abschreibungen in Höhe von 30,1 Mrd. SEK belastet.
  • Der Jahresgewinn (nach Steuern) lag bei -13.543 Mio. SEK (Vorjahr: 17.047 Mio. SEK). Der Jahresgewinn wurde durch Abschreibungen in Höhe von 24,8 Mrd. SEK belastet.
  • Die Stromproduktion stieg um 1,6% auf 181,7 Terawattstunden (TWh, Vorjahr: 178,9 TWh).
  • Angesichts des negativen Ergebnisses schlägt der Vorstand entsprechend der Dividendenpolitik von Vattenfall vor, für das Geschäftsjahr 2013 keine Dividende auszuschütten.

 

„Der Anstieg des bereinigten Ergebnisses im Geschäftsjahr 2013 trotz schwieriger Marktbedingungen ist erfreulich. Dank der in den vergangenen Jahren getätigten Absicherungsgeschäfte und der erfolgreichen Kostensenkung konnten die negativen Auswirkungen der niedrigeren Großhandelspreise für Strom in Deutschland und die gestiegenen Kosten für CO2-Zertifikate kompensiert werden“, so Øystein Løseth, Präsident und CEO von Vattenfall AB.

Vattenfall reduzierte im vergangenen Jahr seine jährlichen Betriebskosten um weitere 3,2 Mrd. SEK und in den letzten drei Jahren um mehr als 9 Mrd. SEK. Das Unternehmen verzeichnet einen hohen Cash-flow nach Investitionen. Angesichts höherer Geschäftsrisiken musste Vattenfall im Geschäftsjahr 2013 aber Abschreibungen auf Buchwerte in Höhe von insgesamt 30,1 Mrd. SEK vornehmen.

Positiv ist der Anstieg in der Erzeugung im vergangenen Jahr, insbesondere im Bereich Kernkraft, wo die Erzeugung den zweithöchsten Wert seit Inbetriebnahme vor 40 Jahren erreichte. Dies ist im Wesentlichen der Modernisierung der vergangenen Jahre zu verdanken. Die Braunkohlekraftwerke verzeichneten ebenfalls eine sehr gute Verfügbarkeit. Auch die Erzeugung aus Windkraft stieg, wogegen die Erzeugung aus Wasserkraft zurückging.

Der Großteil der Neuinvestitionen wird im Bereich Erneuerbare Energien getätigt. Auch im vergangenen Jahr investierte Vattenfall in Großprojekte im Bereich Windkraft. So wurde zum Beispiel im Juli 2013 der Bau zweier neuer Windfarmen in Großbritannien mit 94 Windturbinen beschlossen.

“Unser Erzeugungsportfolio mit einem großen Anteil an Wasserkraft, Kernenergie und Braunkohle ist sehr profitabel. Durch unsere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung haben wir eine solide Basis geschaffen, um weiterhin erfolgreich am Übergang zu einer umweltfreundlichen, nachhaltigen Energieerzeugung zu arbeiten“, betont Øystein Løseth.

 

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