Pressemeldungen | 04-06-2014 | 14:06 PM

Brandenburg sichert mit Welzow 2 künftige Energieversorgung

Vattenfall begrüßt Entscheidung des Brandenburger Regierungskabinetts

Das Brandenburger Regierungskabinett hat am heutigen Dienstag, 3. Juni, seine Zustimmung zur Fortführung des Tagebaus Welzow im räumlichen Teilabschnitt II erklärt und den Braunkohlenplan genehmigt. Vattenfall begrüßt diese Regierungsentscheidung nach einem fast siebenjährigen Planverfahren. „Das Land Brandenburg hat in seiner Energiestrategie bis 2030 anerkannt, dass die heimische Braunkohle als wesentlicher Beitrag für eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung gebraucht wird. Mit der heutigen Entscheidung der Landesregierung wird nun die Voraussetzung dafür geschaffen, dass flexible,  moderne Braunkohlenkraftwerke wie das in Schwarze Pumpe in den nächsten Jahrzehnten die Energiewende in Deutschland begleiten und absichern können. Dies ist auch ein positives Signal nach  Südbrandenburg, dass Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Lausitzer Region erhalten bleiben“, sagte am Dienstag der Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Europe Mining AG und Vattenfall Europe Generation AG, Dr. Hartmuth Zeiß.
 
Mit seinen leistungsfähigen Braunkohlenkraftwerken in Brandenburg und Sachsen leistet Vattenfall schon heute einen bedeutenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Die Kraftwerksanlagen gleichen schwankende Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie aus, indem sie die eigene Stromerzeugung nach Bedarf herauf- oder herunterfahren. Damit ebnen sie den Erneuerbaren den Weg durchs Netz und tragen gleichzeitig zur Sicherung der Netzstabilität bei. 
 
Im Verlauf des umfänglichen und tiefgründigen Braunkohlenplanverfahrens zu Welzow-Süd mit zwei öffentlichen Erörterungsterminen war in mehreren Fachexpertisen transparent dargelegt worden, weshalb die Nutzung der Kohlevorräte im räumlichen Teilabschnitt II ab Mitte der 2020er-Jahre zwingend nötig ist. Zur Erfüllung seines Versorgungsauftrages ist das Kraftwerk Schwarze Pumpe, das zu den modernen  Leistungsträger der Vattenfall-Braunkohlensparte gehört, auch künftig auf die Reserven aus Welzow angewiesen.
 
„Wir sind uns bewusst, dass uns mit der heutigen Entscheidung eine hohe Verantwortung zufällt. 800 Menschen sind mit Welzow II von Umsiedlung betroffen. Wir wollen gemeinsam mit ihnen eine sozialverträgliche Perspektive an einem lebenswerten neuen Standort finden. Betroffenen Unternehmen sichern wir den Erhalt ihrer Existenz zu“, sagte Dr. Zeiß. „Vattenfall steht für eine weiterhin umwelt- und ressourcenschonende Tagebauführung und für die Gestaltung einer attraktiven und wirtschaftlich nutzbaren Landschaft nach dem Tagebau ein.“ 
 
Bis der Tagebau Welzow Mitte der 2020er Jahre in den Teilabschnitt II einfahren kann, werden nun in den bergrechtlichen Verfahren zum Rahmenbetriebsplan und den Hauptbetriebsplänen die Bedingungen und Auflagen zur Betriebsführung geregelt. Parallel dazu wird Vattenfall den notwendigen Umsiedlungsprozess für die betroffenen Einwohner des Welzower Wohngebietes V und von Teilen des Liesker  Weges, von Proschim und Lindenfeld beginnen.
 
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist:
Thoralf Schirmer, Vattenfall GmbH, Pressesprecher, Media & Public Relations Cottbus
Telefon 0355 2887 3067, Fax 0355 2887 3066, thoralf.schirmer@vattenfall.de