Pressemeldungen | 04-12-2014 | 11:53 AM

Braunkohle trägt auch 2014 stabil zu Versorgungssicherheit bei

Vattenfalls Bergleute und Kraftwerker feiern in Cottbus Barbaratag

Vattenfalls Bergleute und Kraftwerker in der Lausitz und in Mitteldeutschland blicken am heutigen Barbaratag auf ein erfolgreiches, von energiepolitischen Debatten bewegtes Jahr zurück. Mit dem modernen, flexiblen und leistungsfähigen Kraftwerkspark des Unternehmens haben die mehr als 8000 Beschäftigten der Vattenfall-Braunkohlensparte auch 2014 einen bedeutenden Teil zur Verwirklichung der Energiewende in Deutschland beigetragen. Die Braunkohlenförderung in der Lausitz und die Stromerzeugung blieben auf einem im Vergleich zum Vorjahr unverändert hohen Niveau. Das bilanzierte Dr. Hartmuth Zeiß, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe Mining AG und Vattenfall Europe Generation AG, am Donnerstag während der diesjährigen Barbarafeier in der Cottbuser Stadthalle.

Nach wie vor kommt jede zehnte Kilowattstunde, die in Deutschland verbraucht wird, aus der Lausitz. Vattenfalls Braunkohlenkraftwerke sorgen damit stabil für Versorgungssicherheit bei einem schwankenden Leistungsangebot von Wind- und Sonnenanlagen und erfüllen so eine wichtige Aufgabe als Systemstabilisator beim Ausbau der erneuerbaren Energien.

Am 4. Dezember feiern die Mitarbeiter des Unternehmens traditionell den Namenstag der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute. Zu ihren Gästen zählten am Mittwoch die Wirtschaftsminister der Länder Brandenburg und Sachsen, Albrecht Gerber und Martin Dulig, während die Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke und Stanislaw Tillich zeitgleich zu Gesprächen nach Stockholm gereist sind. Hintergrund für den Besuch in Schweden ist die Ankündigung des schwedischen Vattenfall-Konzernmanagements, für sein Braunkohlegeschäft in Deutschland mögliche Optionen für eine neue, nachhaltige Eigentümerstruktur zu prüfen.

Es tue gut und stimme optimistisch, das Engagement der beiden Landesregierungen zu erleben und klare Worte über die Bedeutung des Energieträgers Braunkohle für das Gelingen der Energiewende, aber auch für die Menschen in der Region zu hören, sagte Dr. Zeiß in seiner Rede. Er warb aber auch für eine realistische Erwartungshaltung, was den notwendigen Zeitrahmen für die Prüfung eines möglichen Eigentümerwechsels betrifft. „Die Herauslösung einer ganzen Sparte aus einem verflochtenen Konzern und deren Übertragung an neue Eigentümer ist kein Prozess, der in wenigen Wochen vollzogen werden kann“, erklärte Dr. Zeiß. „Richtig ist aber auch: Es ist nicht der erste Eigentümerwechsel in der deutschen Energiewirtschaft. Und es ist nicht einmal unser erster Eigentümerwechsel. Wir wissen also, wie so etwas professionell gestaltet und zum Erfolg geführt werden kann. Wir wollen diesen Erfolg. Deshalb werden wir mit allem Nachdruck dafür arbeiten.“

Der Vorstandsvorsitzende forderte Augenmaß beim Umbau des deutschen Energiemixes, der als solides Fundament beide brauche: Erneuerbare Energien, die immer mehr Systemverantwortung übernehmen, und die bewährte und zuverlässige heimische Braunkohle. „Diese Energiequellen sind importunabhängig, versorgungssicher und damit zu 100 Prozent zukunftsfähig“, so Dr. Zeiß.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist:
Thoralf Schirmer, Vattenfall GmbH, Pressesprecher, Media & Public Relations Cottbus Telefon 0355 2887 3067, Fax 0355 2887 3066, thoralf.schirmer@vattenfall.de