Pressemeldungen | 16-04-2014 | 15:38 PM

Eintausendste Besuchergruppe im Kraftwerk Moorburg

Umweltschutz und Versorgungssicherheit im Mittelpunkt des Besucherinteresses

Im Kraftwerk Moorburg machte sich gestern Nachmittag die eintausendste Besuchergruppe ein Bild von der neuen, flexiblen Steinkohleanlage an der Elbe. Seit Eröffnung des Informationszentrums am Kraftwerk Moorburg im Sommer 2009 haben sich mehr als 17.000 Besucherinnen und Besucher über das Kraftwerk informiert. Die Vielfalt der Gruppen zeigt das breite gesellschaftliche Interesse an dem Kraftwerk. Zu den Besuchern gehörten Anwohner aus Moorburg, Oberstufenklassen und Studenten, Unternehmen, Feuerwehren aus Hamburg und anderen Bundesländern und Besucher aus unseren Nachbarländern.

Von der ersten Bauphase bis zur derzeit laufenden Inbetriebsetzung der Kraftwerksanlagen konnten Interessierte den Baufortschritt beobachten und sich über die Funktionsweise des Kohlekraftwerks informieren. Fragen des Umweltschutzes, der Versorgungssicherheit und der Notwendigkeit fossiler
Kraftwerke insbesondere im Zusammenhang mit den Diskussionen zur deutschen Energiewende standen im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Die weitaus überwiegende Mehrzahl der Besucher ist nicht nur von der modernen Kraftwerkstechnik beeindruckt, sondern hat sich auch dankbar zu den sehr sachkundigen Führungen geäußert.

Die eintausendste Besuchergruppe war eine Seniorengruppe der Gewerkschaft Verdi. Bei den 16 Teilnehmern stieß die Kraftwerktechnik auf besonderes Interesse. Die Besucher waren selbst in ihrem aktiven Berufsleben in technischen Diensten bei Unternehmen der Informationstechnik beschäftigt.


Anmeldungen zu Informationsveranstaltungen und Rundgängen über das Kraftwerksgelände sind möglich unter moorburg@vattenfall.de. Anmelden können sich auch Einzelpersonen, die zu kleinen Gruppen zusammengestellt werden.


BU: Eine Seniorengruppe der Gewerkschaft Verdi war die eintausendste Besuchergruppe im Kraftwerk Moorburg, hier mit
Edwin Schrage, dem Betriebsratsvorsitzenden des Kraftwerks (6. v.l.), und Gudrun Bode, Leiterin des Infozentrums (7.v.l.).