Pressemeldungen | 23-07-2014 | 10:31 AM

Vattenfall weist Betriebsergebnis von 10 Mrd. SEK aus

Vattenfall weist für das erste Halbjahr 2014 ein Betriebsergebnis von 10 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK) aus. Die Verfügbarkeit der Anlagen aller Erzeugungsarten war gut, bei nach wie vor geringer Nachfrage und einem weiteren Verfall der Strom-Großhandelspreise. Veräußerungsgewinne in Höhe von 3,1 Mrd. SEK wirkten sich positiv auf das Betriebsergebnis auf, höhere Rückstellungen für den Rückbau der Kernkraftwerke in Deutschland von insgesamt 5,5 Mrd. SEK belasteten es.

Die Ergebnisse des zweiten Quartals und des ersten Halbjahres 2014 im Überblick:

  • Der Umsatz betrug im zweiten Quartal 36.575 Mio. SEK (Vorjahr: 38.308 Mio. SEK) und im ersten Halbjahr 82.486 Mio. SEK (Vorjahr: 88.040 Mio. SEK).
  • Das bereinigte Betriebsergebnis lag im zweiten Quartal bei 4.086 Mio. SEK (Vorjahr: 5.399 Mio. SEK) und im ersten Halbjahr bei 13.163 Mio. SEK (Vorjahr: 17.055 Mio. SEK).
  • Das Betriebsergebnis betrug -1.637 Mio. SEK (Vorjahr: -25.842 Mio. SEK) im zweiten Quartal und 10.197 Mio. SEK (Vorjahr: -15.005 Mio. SEK) im ersten Halbjahr.
  • Der Gewinn nach Steuern lag im zweiten Quartal bei -2.323 Mio. SEK (Vorjahr: -23.259 Mio. SEK) und im ersten Halbjahr bei 5.882 Mio. SEK (Vorjahr: -17.064 Mio. SEK)
  • Die Stromproduktion belief sich im zweiten Quartal auf 39,7 Terawattstunden (TWh; Vorjahr: 41,7 TWh) und 89,8 TWh (Vorjahr: 93,9 TWh) im ersten Halbjahr.

Der Gewinn nach Steuern wurde um 4 Mrd. SEK durch höhere Rückstellungen, in erster Linie für den Rückbau der Kernkraftwerke in Deutschland, belastet. Angesichts des seit längerem niedrigen Zinsniveaus hat Vattenfall einen niedrigeren Diskontsatz bei der Berechnung der Rückstellungen beschlossen, was zu deren Erhöhung führt. Der Cash Flow und das bereinigte Ergebnis sind davon nicht betroffen.

“Die Vattenfall-Gruppe hat eine gute Leistung mit einer hohen Anlagenverfügbarkeit in allen Erzeugungsarten gezeigt“, betont Øystein Løseth, Präsident und CEO von Vattenfall AB. “Leider bleibt die Nachfrage weiterhin gering und wir haben Überkapazitäten am Markt. Auch die Strom-Großhandelspreise fallen weiter und die CO2-Preise sind niedrig. Mit diesen Marktbedingungen haben wir seit einiger Zeit zu leben. Es ist uns gelungen, diesen Rahmenbedingungen bis zu einem gewissen Grad mit Kostenreduzierungen und einer Verringerung der Schuldenlast durch den Verkauf einiger Randaktivitäten des Konzerns zu begegnen. Wir haben unsere Effizienz und die Verfügbarkeit unserer Anlagen, insbesondere unserer schwedischen Kernkraftwerke, gesteigert und unseren Cash Flow durch Reduzierung unserer Investitionsvorhaben gestärkt. Mit unserem Programm zur Reduzierung der Kosten, das auch weiterhin verfolgt wird, sind wir auf einem guten Weg. Wir rechnen damit, dass wir zu Ende dieses Jahres im Vergleich zum Jahr 2010 rund 25 Prozent Kosten eingespart haben werden. Ich bin stolz darauf, was wir gemeinsam bei Vattenfall erreicht haben.“

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