Pressemeldungen | 31-07-2014 | 13:51 PM

Wiederinbetriebnahme des Vattenfall-Pumpspeicherwerks Wendefurth

Investitionen in die Modernisierung betragen knapp 40 Millionen Euro / Pumpspeicher wichtiger denn je für Netzstabilität und erneuerbare Energien in Deutschland.

Nach mehr als zweijähriger Revision erfolgt heute im Beisein des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, die offizielle Wiederinbetriebnahme des Vattenfall-Pumpspeicherwerks (PSW) Wendefurth im Harz. Das PSW Wendefurth ist jetzt fit für die Energiewende und steht für die kommenden 40 Jahre als Speicher für Strom aus erneuerbaren Energien und als Garant für die Netzstabilität zur Verfügung.  Die Revision des PSW Wendefurth begann im Januar 2012. Seither haben rund 40  Auftragnehmer – darunter lokale Firmen ebenso wie internationale Großunternehmen – die Anlage von Grund auf saniert. Das gesamte Investitionsvolumen für die Modernisierung beläuft sich auf knapp 40 Millionen Euro. Der Pumpspeicherwirkungsgrad der Anlage konnte auf 76 Prozent gesteigert werden. Während der gesamten Phase der Modernisierung kam es zu keinerlei Arbeitsunfällen. 
 
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bezeichnete die Nutzung der Pumpspeichertechnologie als einen wichtigen Baustein der Energiewende. „Wir können froh sein, in Sachsen-Anhalt mit der eindrucksvollen Anlage in Wendefurth über ein Pumpspeicherkraftwerk zu verfügen. Ich bin Vattenfall sehr dankbar, dass es in die Erneuerung des Kraftwerks  investiert hat. Damit unterstreicht das Unternehmen, dass es auch in den kommenden Jahrzehnten auf die Pumpspeichertechnologie setzt“, betonte Haseloff.
 
„Unsere Investition in das Pumpspeicherwerk Wendefurth unterstreicht Vattenfalls Strategie als Partner der erneuerbaren Energien. Das PSW Wendefurth ist jetzt und für die kommenden Jahrzehnte fit für die Energiewende“, sagt Hubertus Altmann, Vorstand für das Ressort Kraftwerke der Vattenfall Europe Mining AG und Vattenfall Europe Generation AG. „Wir bekennen uns damit zum Standort Wendefurth und zu unserem unternehmerischen Engagement in Sachsen-Anhalt. Diese Investition ist aber auch ein Ausdruck dafür, dass wir auf die Unterstützung von Bundesländern wie Sachsen-Anhalt setzen, die Rahmenbedingungen für PSW nachhaltig zu verbessern“, so Altmann weiter.
 
Die langfristige Wirtschaftlichkeit der Pumpspeicher in Deutschland hängt maßgeblich von den regulatorischen Rahmenbedingungen ab. Dafür bedarf es entsprechender  Änderungen von Seiten des Gesetzgebers, da bestehende Pumpspeicher durch die Belastung durch Netznutzungsentgelte auf Pumpstrom wirtschaftlich benachteiligt sind, was ihrer Rolle als Speicher für die weiter wachsenden erneuerbaren Energien sowie als Garant für die Netzstabilität nicht entspricht.

 Luftbild des PSW Wendefurth

Hinweis an die Redaktionen:
Bilder des Pumpspeicherwerks Wendefurth finden Sie zum kostenlosen Download auf http://corporate.vattenfall.de/newsroom/pressefotos/ unter dem Suchbegriff „Wendefurth“.
 
 
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