Pressemeldungen | 20-08-2014 | 16:28 PM

Zentrale Schienenfahrzeug-Instandhaltung erreicht wichtiges Etappenziel

Mit dem traditionellen Einschlagen des Sparrennagels wurde am heutigen Mittwoch, 20. August, das Richtfest des Hallenneubaus begangen, der das Kernstück der zukünftigen zentralen Schienenfahrzeug-Instandhaltung der Vattenfall Europe Mining AG bildet.

Die 225 Meter lange, 25 Meter breite und 15 Meter hohe Halle wird – mit modernster Technik ausgestattet – dazu beitragen, die Standzeit der Kohle- und Entsorgungszüge zu Wartungs- und Reparaturzwecken deutlich zu verringern. Außerdem können dank ihr Inspektionen und Prüfprozesse witterungsunabhängig und unter gleichbleibenden Bedingungen durchgeführt werden.

Uwe Grosser, Bergbauvorstand bei Vattenfall, sprach in seinem Grußwort allen Beteiligten des Bauprojektes seinen Dank aus und wünschte dem Projekt weiterhin viel Erfolg sowie eine zügige und sichere Fertigstellung. Darüber hinaus verwies er auf die Bedeutung des Unternehmens für die regionale Wirtschaft: „Im vergangenen Jahr haben wir Aufträge im Wert von 1,4 Milliarden Euro an rund 4.500 Firmen vergeben. Von diesen 4.500 Firmen waren jeweils knapp 1.000 aus Sachsen und Brandenburg. Für die neue Halle belaufen sich die Investitionen auf 12 Millionen Euro. All diese Zahlen und Fakten belegen in beeindruckender Weise: Vattenfall Europe Mining & Generation ist ein verlässlicher Partner der Region.“

Den erfolgreichen Projektstart hob Thomas Nobis, Leiter Instandhaltung bei der Vattenfall Europe Mining AG, hervor: „Wir sind stolz, während des gesamten Genehmigungsprozesses ohne Verzögerungen die Realisierungsphase erreicht zu haben. Durch rechtzeitige Abstimmungen zwischen allen Fachabteilungen, die stets in einer sehr engen und konstruktiven Art und Weise erfolgten, haben wir bereits frühzeitig eine stabile Basis für das Projekt gelegt.“

Die Schienenfahrzeug-Instandhaltung erstreckte sich bislang über mehrere Außenstandorte. Ihre Zentralisierung am Standort Schwarze Pumpe soll eine Erhöhung der Verfügbarkeit der Züge auf über 95 Prozent gewährleisten. Mit dem Industriepark Schwarze Pumpe wurde ein Standort gewählt, der wegen des direkten Anschlusses an die Hauptwerkstatt beste Voraussetzungen für Synergien und effiziente Prozesse bietet.

Aber nicht nur die zentrale Lage soll helfen, die Standzeiten der Züge zu verkürzen. In dem Hallenneubau soll später moderne Technik dazu beitragen, die Aufenthaltszeit bei der Zugkontrolle von derzeit durchschnittlich 34 Stunden auf acht Stunden zu verringern. So wird allein die vollautomatische Messung zur Radsatzdiagnose eine Zeitersparnis von 3,5 Stunden einbringen. Die auf zwei Ebenen arbeitende Brückenkrananlage ermöglicht einen Baugruppen- und Schadwagenwechsel im Zugverband. Sie reduziert damit den Rangieraufwand und erhöht die Verfügbarkeit des Wagenbestandes.

Am 3. März 2014 wurde die Baustelle eröffnet. Seitdem wurden unter der Aufsicht von Projekt- und Baustellenleiter Peter Noatnick, Vattenfall Europe Mining AG, unter anderem 15.000 Kubikmeter Erdreich aus der Baugrube ausgehoben und die Fundamente für die 80 Stützen der Halle gegossen. Auch die Dachkonstruktion steht mittlerweile und wurde heute mit einem Richtfestkranz „gekrönt“.
Das nächste Zwischenziel im Bauprozess soll im Herbst erreicht sein. Dann muss die Halle dicht sein, damit mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Der Abschluss des Bauprojektes ist für den November des kommenden Jahres geplant.

Uwe Grosser, Vorstand Bergbau Vattenfall Europe Mining AG, schlägt den symbolisch letzten Nagel unter Beisein vieler Gäste, Bauleute, Mitarbeiter und Medienverteter ein.


Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Susann Thomanek, Vattenfall GmbH, Pressereferentin, Media Relations Cottbus 

Telefon 0355 2887 3058, Fax 0355 2887 3066, susann.thomanek@vattenfall.de