Pressemeldungen | 27-01-2015 | 12:12 PM

Führungswechsel im Kraftwerk Schwarze Pumpe

Oliver Stenzel übernimmt die Kraftwerksleitung von Horst-Dieter Poser.

Horst Poser stammt aus Ahlsdorf bei Herzberg. Nach seiner Ausbildung zum Anlagenmonteur im VEB Entstaubungstechnik „Edgar André" absolvierte er ein Studium zum Maschinenbauingenieur in Glauchau und begann 1978 seine Tätigkeit im Gaskombinat Schwarze Pumpe. In den 80er Jahren folgte noch ein Fernstudium an der Ingenieurhochschule Zittau, das Horst Poser als Diplom-Kraftwerksingenieur abschloss. Er war selbst maßgeblich an der Errichtung und der Inbetriebnahme des heutigen 1600-MW-Kraftwerks Schwarze Pumpe beteiligt, dessen Leitung er 2005 übernahm.

Sein Nachfolger Oliver Stenzel ist, obwohl in Magdeburg geboren, ein Ur-Lausitzer, der in Lübbenau aufwuchs. Im dortigen Kraftwerk Lübbenau/Vetschau arbeiteten bereits seine Eltern, dort lernte auch er nach der Schule den Beruf des Elektromonteurs. Daran schloss sich ein Fachhochschulstudium zum Diplom-Ingenieur für Elektroenergieanlagen in Senftenberg an. Sein Weg führte ihn zunächst nach Guben in das Braunkohlen-Industriekraftwerk des Chemiefaserwerks, wo er bis 2001 in der Instandhaltung, als Produktionsleiter und zeitweise als Betriebsleiter tätig war. Danach übernahm Oliver Stenzel für fünf Jahre die Leitung eines Biomasse-Kraftwerks in Baruth, bevor es ihn zurück in die Lausitz zog und er eine neue Aufgabe im Kraftwerk Boxberg übernahm.

Der Fünfzigjährige ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Cottbus.

An seinem Vorgänger Horst-Dieter Poser schätzt der neue Kraftwerksleiter, dass dieser sich ganz persönlich in der Spremberger Region eingebracht hat, wo sich der Kraftwerksstandort befindet. „Das Kraftwerk Schwarze Pumpe hat die Besonderheit, dass es nicht nur Strom erzeugt, sondern mit Prozessdampf und Fernwärme auch direkt in das Industriegebiet Schwarze Pumpe und die regionale Wärmeversorgung eingebunden ist", sagt Oliver Stenzel. „Die gute Partnerschaft unseres Standortes mit den Kommunen und den benachbarten Unternehmen im Industriegebiet möchte ich fortsetzen."

(v.l.) Horst-Dieter Poser und Oliver Stenzel

 

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