Pressemeldungen | 13-03-2015 | 14:20 PM

Neue Fernwärmeleitungen für Schöneberg

Bis Ende 2015 verlegt Vattenfall rund 250 Meter Leitungen für neue Kunden und baut eine unterirdische Pumpstation – Verkehrsführung an der Nachodstraße geändert

Der Ausbau der Fernwärme ist ein Schlüsselaspekt der Klimaschutzvereinbarung, die Vattenfall mit dem Land Berlin geschlossen hat. Vom 16. März bis Ende 2015 verlegt die VE Wärme AG rund 250 Meter Fernwärmeleitungen zur Versorgung neuer Kunden im Bezirk Schöneberg. Gleichzeitig saniert das Unternehmen den Autotunnel unter der Mittelinsel Nachodstraße/Kreuzung Bundesallee und baut ihn zur unterirdischen Fernwärme-Pumpstation um. Beide Arbeiten erfolgen parallel, um die Verkehrsführung nur einmal zu beeinträchtigen.

Die Baumaßnahme beginnt in der Grainauer Straße in Wilmersdorf und führt bis zum Hohenzollerndamm/Ecke Bundesallee (Mittelstreifen Parkplatz). Aufgrund der Arbeiten ist die Fahrbahn der Nachodstraße von der Kreuzung Bundesallee bis zur Nachodstraße 4 in östlicher Richtung rund drei Monate lang für den Autoverkehr gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet in Abstimmung mit der Verkehrslenkungsbehörde. Die Umleitung ist ausgeschildert. Während der Bauzeit von März bis Juli 2015 verläuft der Verkehr in westlicher Richtung auf der Nachodstraße von der Grainauer Straße bis zur Kreuzung Bundesallee/Hohenzollerndamm nur einspurig.

Die Nachodstraße ist ein Bauabschnitt bei der Fernwärme-Netzverdichtung in Schöneberg. Insgesamt soll die Fernwärmetrasse auf einer Länge von rund 13 Kilometern vom Emser Platz über den Hohenzollerndamm bis zur Pallasstraße in Schöneberg führen. Sofern alle dafür notwendigen Genehmigungen rechtzeitig vorliegen, werden die Arbeiten bis 2020 abgeschlossen sein. Dann können rund 2.100 Gebäude, die bisher mit Gas oder Öl heizen, umweltfreundliche Fernwärme nutzen. Erste Wärme aus den neuen Leitungen erhalten die Anwohner am Hohenzollerndamm bereits seit diesem Winter.

Erzeugt wird die Fernwärme in Berliner Heizkraftwerken im umweltfreundlichen Verfahren der Kraft- Wärme-Kopplung. Dieser Prozess, bei dem Strom und Wärme gleichzeitig produziert werden, verringert den Einsatz fossiler Brennstoffe und damit den Ausstoß an CO2. Bis 2020 will Vattenfall seinen CO2-Ausstoß in Berlin um 50 Prozent reduzieren und unterstützt damit die Klimaziele des Landes Berlin.

 

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Julia Klausch, Vattenfall GmbH, Pressesprecherin, Media Relations Germany Telefon 030 267 10628, Fax 030 267 14667, julia.klausch@vattenfall.de