Pressemeldungen | 13-03-2015 | 12:07 PM

Starkes Wachstum und sinkende Preise

Hamburger Fernwärmekunden profitieren doppelt

Hamburger Fernwärmekunden profitieren 2015 von günstigeren Preisen und den milden Temperaturen im vergangenen Jahr. Aufgrund gesunkener Brennstoffkosten für die Erzeugung der Fernwärme sinken die Wärmepreise um bis zu 3 Prozent. Durch die milden Temperaturen und den somit niedrigen Verbrauch 2014 konnten sich die Fernwärmekunden sogar über eine um bis zu 11 Prozent niedrigere Jahresabrechnung freuen.

Auch der Ausbau geht weiter voran: Das Hamburger Fernwärmenetz ist 2014 um mehr als 8 Kilometer auf insgesamt 820 Kilometer gewachsen. “Rund 7.200 Haushalte haben sich für die umweltfreundliche und energieeffiziente Fernwärme als Versorgungslösung entschieden. Damit wurde auch 2014 unser Ziel von 7000 neu hinzugewonnenen Wohneinheiten erreicht. Insbesondere in der Innenstadt konnten somit Emissionen in den dichtbesiedelten Gebieten vermieden werden“, erklärt Frank May, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH.

Im letzten Jahr konnte Vattenfall zudem einen großen Vertriebserfolg verzeichnen: Das Unternehmen wird künftig den ersten Bauabschnitt des Stadtentwicklungsprojektes „Mitte Altona“ versorgen. Mit einer Gesamtleistung von 5 Megawatt können insgesamt 1.600 Wohnungen mit umweltschonender Fernwärme beliefert werden. „Die Wärmeversorgung für das Entwicklungsgebiet wird zu 60 Prozent aus regenerativen Energieträgern erfolgen. Damit können wir einen wichtigen Erfolg in dem Zusammenschluss zukunftsfähiger Stadtentwicklung und Energieversorgung umsetzen“, ergänzt May.

Zudem baut Vattenfall außerhalb des Fernwärmebereichs seine Aktivitäten in Sachen dezentrale Energieversorgung weiter aus: Das Unternehmen hat mit seiner Tochter Vattenfall Europe New Energy Services GmbH rund 4 Millionen Euro in individuelle Wärmelösungen in Hamburg innerhalb der vergangenen fünf Jahre investiert. Mit einer Anschlussleistung von 18,1 Megawatt aus etwa 52 Anlagen können bereits mehr als 3600 Haushalte mit individuellen Lösungen sicher versorgt werden. „Es freut uns sehr, dass wir uns auch mit unseren dezentralen Lösungen so positiv im Hamburger Markt entwickeln konnten“, so May.

Für die Fernwärmeerzeugung und -verteilung erreichte Vattenfall im vergangenen Jahr ein Auftragsvolumen in Höhe von 63 Millionen Euro: Hiervon ging der Großteil in die Hamburger Metropolwirtschaft mit ihren Industrie und Handwerksbetrieben ein, um in den Ausbau und die Instandhaltung des Hamburger Fernwärmesystems weiter zu investieren. „Wir haben im vergangenen Jahr 146 Übergabestationen mit einer Gesamtleistung von 25 Megawatt für Heizung, Klimatisierung und warmes Wasser an unser Fernwärmenetz angeschlossen“, so May. Insgesamt versorgt Vattenfall jetzt mehr als 463.000 Wohneinheiten in Hamburg mit Fernwärme. Jeder neue Kunde vermeidet etwa eine Tonne CO2 pro Wohnung und Jahr im Vergleich zu anderen Heizungssystemen.

Mit dem weiteren Ausbau der Fernwärmeversorgung und der Entwicklung von individuellen Wärmeversorgungslösungen leistet Vattenfall einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Luftqualität in Hamburg. Schließlich entsteht die Hamburger Wärme zu mehr als 90 Prozent im umweltfreundlichen Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei wird Strom und Wärme in einem gemeinsamen Prozess in einer Anlage erzeugt. Dies spart Ressourcen und verringert die Entstehung von CO2-Emissionen.

 


Das Heizkraftwerk Tiefstack

 

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Karen Kristina Hillmer, Vattenfall GmbH, Pressesprecherin, Media Relations Germany Telefon 040 2718 3732, Fax 040 2718 3770, karenkristina.hillmer@vattenfall.de