Pressemeldungen | 27-10-2015 | 09:51 AM

Vattenfall im dritten Quartal 2015: reduzierte Kosten und höhere Erzeugung

Vattenfall konnte sein Ergebnis im dritten Quartal dank Kostensenkungen und einer höheren Erzeugung verbessern. Die Marktbedingungen bleiben jedoch schwierig, vor allem in Skandinavien. Zusätzliche Einsparungen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sind erforderlich, um die Kosten weiter zu senken. Gleichzeitig befindet sich Vattenfall inmitten eines Veränderungsprozesses, um sich an die neuen Marktbedingungen anzupassen.

 

Januar–September im Überblick:

 

  • Der Umsatz lag im dritten Quartal bei 37.519 Mio. Schwedische Kronen (SEK, Vorjahr: 34.734 Mio. SEK) und bei 119.011 Mio. SEK (Vorjahr: 117.220 Mio. SEK) in den gesamten neun Monaten.
  • Das bereinigte Betriebsergebnis betrug für das dritte Quartal 3.388 Mio. SEK (Vorjahr: 2.750 Mio. SEK) und 14.092 Mio. SEK (Vorjahr: 15.911 Mio. SEK) im Neunmonatszeitraum.
  • Das Ergebnis nach Steuern belief sich im dritten Quartal auf 1.600 Mio. SEK (Vorjahr: -18.065 Mio. SEK) und auf -22.225 Mio. SEK (Vorjahr: -12.183 Mio. SEK) von Januar bis September.
  • Das Betriebsergebnis im Neunmonatszeitraum wurde von außerordentlichen Posten, vor allem von Wertminderungen in Höhe von -40,7 Mrd. SEK (Vorjahr: -25,2 Mrd. SEK) belastet.
  • Während des dritten Quartals wurden 41,2 Terawattstunden (Vorjahr: 36,8 TWh) und von Januar bis September 127,2 TWh (Vorjahr: 126,6 TWh) Strom erzeugt.


„Im Vergleich zum Vorjahr konnte Vattenfall das bereinigte Betriebsergebnis und den Cashflow während des dritten Quartals verbessern und seine Schuldenlast reduzieren. Die Verbesserung des Ergebnisses lässt sich vor allem mit einer höheren Erzeugung und niedrigeren Betriebsausgaben erklären“, so Magnus Hall, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Vattenfall.
 
Die Marktbedingungen – mit einem erheblichen Überangebot im Markt und niedrigen Stromgroßhandelspreisen vor allem in Skandinavien – stellen jedoch weiterhin eine Herausforderung dar und gehen zu Lasten der Erzeugungsmargen. Obwohl Vattenfall die Kosten seit 2010 bereits substanziell gesenkt hat, müssen die Sparbemühungen fortgesetzt werden.

„Wir prüfen nun unter anderem die Möglichkeit, Teile unserer Verwaltung und der IT an externe Dienstleister auszulagern. Wir müssen unsere Beschaffungsprozesse weiter straffen und effizienter gestalten, damit wir zusätzliche Einsparungen realisieren können“, so Magnus Hall.
 
Während des dritten Quartals hat Vattenfall den Verkaufsprozess  für seine deutschen Braunkohleanlagen weiter vorangetrieben und potenzielle Bieter angesprochen. Der Prozess verläuft plangemäß und kann voraussichtlich während des ersten Halbjahres 2016 abgeschlossen werden.

„Vattenfall wird ein Unternehmen werden, bei dem ganz klar der Kunde im Mittelpunkt steht, während wir gleichzeitig unser Portfolio langfristig auf eine nachhaltigere Erzeugung hin umbauen. Wir wollen eine führende Rolle einnehmen, wenn es darum geht, die Erwartungen der Kunden an ein zukunftsorientiertes Energieunternehmen zu erfüllen. Dies ist die Basis unserer neuen strategischen Ausrichtung, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette hin zu einem nachhaltigen Energiesystem in Nordeuropa beitragen wird“, sagt Magnus Hall.


Lesen Sie hier den Quartalsbericht und die Präsentation von der Pressekonferenz.

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