Pressemeldungen | 29-05-2015 | 10:13 AM

Vattenfall und E.ON kooperieren beim Rückbau ihrer Kernkraftwerke

Langfristige Kooperationsvereinbarung geschlossen

Um den Rückbau ihrer Joint-Venture-Kernkraftwerke möglichst wirtschaftlich zu gestalten, haben E.ON Technologies (ETG) und Vattenfall Europe Nuclear Energy (VENE) im Mai 2015 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

In 2011 wurde insgesamt vier Kernkraftwerken der Betreiber E.ON und Vattenfall die Berechtigung zum Leistungsbetrieb entzogen. Hauptziel der Kooperationsvereinbarung ist es, Erfahrungen insbesondere aus dem weitgehend abgeschlossenen Rückbau des E.ON-Kernkraftwerks in Stade in die Planung und Durchführung des Rückbaus der VENE-Anlagen einfließen zu lassen. In einem ersten Schritt wurde deshalb bereits mit dem Transfer von Experten begonnen.

Gegenstand der Kooperationsvereinbarung ist die gemeinsame Entwicklung und Nutzung von Rückbaukonzepten wie z. B. für die Zerlegung von Großkomponenten, Logistik, Reststoffbehandlung oder Entsorgung. Das vorhandene Fachwissen zum Rest- und Nachbetrieb sowie zum Rückbau soll nicht nur kontinuierlich zwischen den Partnern ausgetauscht, sondern auch fortgeschrieben werden.

Dr. Ingo Neuhaus, zuständiger Geschäftsführer der VENE, und Karl Ramler, zuständiger Geschäftsführer der ETG, hoben bei der Vertragsunterzeichnung hervor, dass dieser Vertrag eine hervorragende Basis bildet, um das Rückbaugeschäft beider Unternehmen unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Umweltstandards auch wirtschaftlich zu optimieren. Jetzt gelte es, den Vertrag mit Leben zu erfüllen.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Sandra Kühberger, Vattenfall GmbH, Pressesprecherin Telefon 030 8182 2323, Fax 030 8182 2315, sandra.kuehberger@vattenfall.de 

Dr. Petra Uhlmann, E.ON Kernkraft GmbH, Tresckowstraße 5, 30457 Hannover Telefon 0511 439 2504, Fax 0511 439 2200, petra.uhlmann@eon.com