Pressemeldungen | 30-03-2015 | 09:08 AM

Vorschnitt 1 im Tagebau Welzow-Süd nimmt Arbeit wieder auf

OVG Brandenburg weist Beschwerde der Landwirte GmbH Terpe-Proschim zurück

Nach dreizehntägiger Pause nimmt der Vorschnitt 1 im Tagebau Welzow-Süd am Montag, 30. März, um 6 Uhr seine Arbeit wieder auf. Vattenfall hatte zwei Wochen zuvor entschieden, den Vorschnittbagger vorübergehend anzuhalten, um dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg Zeit für die sachliche Beurteilung einer Beschwerde der Landwirte GmbH Terpe-Proschim zu geben, deren Gegenstand ein strittiges Nutzungsrecht für Grundstücke im Tagebauvorfeld von Welzow-Süd ist.

Am Freitag, 27. März 2015, hat das Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg entschieden, die Beschwerde der Landwirte gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus zurückzuweisen. Der Landwirtschaftsbetrieb hatte in beiden Instanzen erwirken wollen, dass dem Bergbautreibenden durch das Brandenburger Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) die weitere Nutzung, insbesondere das Abgraben, von Flächen untersagt würde, welche im Eigentum der Landwirte GmbH Terpe-Proschim stehen. Die Grundstücke waren laut Überlassungsvertrag aus dem Jahr 2008 an Vattenfall zur Nutzung bis zum Ende der bergbaulichen Inanspruchnahme, inklusive Rekultivierung der Oberfläche, übergeben worden. Die Wirksamkeit dieser Vereinbarung beziehungsweise einer zwischenzeitlich erfolgten einseitigen Kündigung durch die Landwirte GmbH Terpe-Proschim ist strittig und derzeit beim Oberlandesgericht Brandenburg gerichtsanhängig.

Die Kohleförderung in Welzow-Süd war durch den zeitweiligen Stillstand des Vorschnitts 1 nicht beeinträchtigt.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Thoralf Schirmer, Vattenfall GmbH, Pressesprecher Lausitz, Media Relations Cottbus, Telefon 0355 2887 3067, Fax 0355 2887 3066, thoralf.schirmer@vattenfall.de