Pressemeldungen | 02-04-2016 | 11:38 AM

Am Montag beginnt der Frühling in der Kältezentrale am Potsdamer Platz

Montag geht es los. Die Wetterprognose kündigt über 20° Celsius an, das Quartier am Potsdamer Platz wird einen hohen Kältebedarf haben. Deshalb starten mit der nächsten Woche zwei neue Kältemaschinen, und die „Wasserfälle“ in den nach außen unsichtbaren Kühltürmen gehen in Betrieb. Insgesamt stehen rund 50 Megawatt Kälteleistung zur Verfügung.

Für das Quartier rund um Potsdamer Platz und Leipziger Platz liefert die Vattenfall Wärme AG pro Jahr rund 60.000 Megawattstunden Kälte. Das entspricht der Kälte von rund 300.000 Kühlschränken. Über ein lokales Kältenetz mit rund 14 Kilometern Kälteleitungen gelangt die rund 6°C kalte Fernkälte zu rund 10.000 Büros, 1.000 Wohnungen, vielen Kultureinrichtungen und Regierungsgebäuden. Die Kühlleistung in der Kältezentrale wächst seit 1997 auf gleichbleibender Grundfläche, um dem zunehmenden Kältebedarf der Umgebung gerecht zu werden.

Die flexible Steuerung der Kälteerzeugung macht die Quartier-Kälte zu einem Motor der regionalen Energiewende: Einen Teil der Kälte erzeugen Absorptionskältemaschinen aus umweltschonender Fernwärme. Sie stammt aus dem Heizkraftwerk Mitte, wo Strom und Wärme im Prozess der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt werden. Den restlichen Kältebedarf decken Kompressionskältemaschinen. Sie funktionieren ähnlich wie Haushaltskühlschränke mit Strom. In Spitzenzeiten können pro Stunde bis zu 5.800 Kubikmeter 6°C kaltes Wasser durch das Fernkältenetz zum Kunden fließen. Hat sich das Wasser durch die Kühlung vor Ort auf rund 12°C erwärmt, wird es über einen Rücklauf zurück in die Kältezentrale geleitet und dort wieder gekühlt.


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