Pressemeldungen | 14-05-2016 | 19:26 PM

Besetzer lassen Blockade gewaltsam eskalieren

Ende Gelände dringt in das Kraftwerk Schwarze Pumpe ein

 

Eine Vielzahl von Personen ist heute gewaltsam auf das Gelände des Kraftwerkes Schwarze Pumpe eingedrungen. Am Samstagnachmittag ist Ende Gelände mit mehreren Hundert Personen durch eine Zugangsschranke des Kraftwerkes durchgebrochen und haben sich unkontrolliert auf dem Kraftwerksgelände verteilt. Vattenfall hat Strafanzeige erstattet und Strafantrag gestellt. „Entgegen der Aussagen von Klimacamp und Ende Gelände differenzieren sich die Gruppen nicht in gewaltbereite und friedliche Demonstranten, sondern haben sich mehrheitlich in einem Gewaltkonsens zusammengefunden, der sich gegen unser Unternehmen und unsere Aufgabe als Energieerzeuger richtet“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall Europe Mining und Vattenfall Europe Generation, Dr. Hartmuth Zeiß.
 
Bereits seit gestern blockieren die Kohlegegner massenhaft verschiedene Bereiche des Tagebaus Welzow-Süd sowie Gleise der Kohleverbindungsbahn mit dem Ziel die Brennstoffversorgung des Kraftwerkes Schwarze Pumpe abzuschneiden und ein Stilllegen des Kraftwerkes zu erzwingen. Vattenfall hatte sich auf die angekündigten Besetzungen angemessen vorbereitet und den Betrieb im Tagebau Welzow-Süd, bevor es zu Personenschäden kommen konnte, eingestellt, um die bestehenden Sicherheitsrisiken für die betriebsfremden Besetzer zu minimieren. Ebenfalls hat Vattenfall heute die Leistung des Kraftwerkes Schwarze Pumpe eingesenkt, um eine mittelfristige Versorgungsleistung vor allem in Bezug auf die Fernwärme für die Städte Spremberg und Hoyerswerda sicherzustellen.
 
„Vor allem dem besonnenen Verhalten unserer Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass es unsererseits zu keiner gewalttätigen Eskalation gekommen ist. Für uns ist eindeutig, dass der Zusammenstoß von Seiten Ende Gelände gezielt geplant wurde“, so Dr. Zeiß. „Es ist eine absolut neue Qualität, dass durch gewaltsamen Druck ein Kraftwerk gezwungen werden soll, seine Produktion einzustellen und damit direkt in das deutsche Stromversorgungssystem einzugreifen. Das betrifft längst nicht mehr nur die Lausitz.“

Demonstration Kraftwerk Schwarze Pumpe

 

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Thoralf Schirmer, Vattenfall GmbH, Pressesprecher, Media Relations Cottbus
Telefon 0355 2887 3067, Fax 0355 2887 3066, thoralf.schirmer@vattenfall.de
 
Kathi Gerstner, Vattenfall GmbH, Pressesprecherin, Media Relations Cottbus
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