Pressemeldungen | 24-06-2016 | 10:48 AM

Fertigstellung des Heizkraftwerks Lichterfelde verzögert sich – Anwohnerschutz geht vor

Die Fertigstellung des neuen Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerks in Lichterfelde verzögert sich um eine Heizperiode. Vattenfalls Generalunternehmer Iberdrola hat als Datum für die kommerzielle Inbetriebnahme der Neuanlage nun den Herbst 2017 benannt. Die Verzögerung hat keinen Einfluss auf die Versorgung mit Fernwärme in Berlin, weil die dafür notwendigen Einrichtungen des bestehenden Heizkraftwerks Lichterfelde bis zur Fertigstellung der neuen Anlage in Betrieb bleiben.

Zum Anwohnerschutz mussten in größerem Umfang solche Bauverfahren eingesetzt werden, die eine möglichst geringe Lärmbelastung gewährleisten. Die damit verbundenen Einschränkungen bei den Arbeitszeiten auf der Baustelle haben die Umsetzung des ursprünglichen Zeitplans unmöglich gemacht.

Gunther Müller, Sprecher des Vorstands der Vattenfall Wärme AG, bedauert die Verschiebung der Inbetriebnahme: „Bei der Grundsteinlegung im Mai 2014 haben wir Strom und Wärme aus dem neuen Heizkraftwerk für dieses Jahr angekündigt. Jetzt ist klar, dass das Heizraftwerk erst zur Heizperiode 2017/2018 fertig wird. Auch wenn die Verspätung keinen Einfluss auf die Wärmeversorgung hat, bedauere ich diese Verzögerung. Denn das neue Heizkraftwerk Lichterfelde ist ein Meilenstein der Wärmewende in Berlin. Und den möchten wir so schnell wie möglich ans Netz bringen.“

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Olaf Weidner, Vattenfall GmbH, Pressestelle
Telefon 030 267 14930, olaf.weidner@vattenfall.de