Pressemeldungen | 18-07-2016 | 14:00 PM

Grundsätzliches Einverständnis der Aufsichtsbehörde mit CASTOR®-Beladung in Brunsbüttel

Vattenfall hat von der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde, dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) in Kiel, das grundsätzliche Einverständnis bekommen, die noch im Reaktordruckbehälter vorhandenen Brennelemente auf Basis der bestehenden Betriebsgenehmigung des Kernkraftwerks Brunsbüttel in die bereits vorhandenen CASTOR®-Behälter zu verladen und diese dann im Gebäude des Standort-Zwischenlagers bereitzustellen. Am 25.05.2016 hatte Vattenfall der Aufsichtsbehörde mit der Bitte um Prüfung mitgeteilt, dass nach unserem Verständnis die bestehende Betriebsgenehmigung eine Bereitstellung der CASTOR®-Behälter an einem geeigneten Ort auf dem Kraftwerksgelände gestattet. Die Aufsichtsbehörde hat das Konzept von Vattenfall geprüft und nun ihr grundsätzliches Einverständnis gegeben, eine mögliche Bereitstellung jedoch auf das Gebäude des Standort-Zwischenlagers auf dem Kraftwerksgelände begrenzt.
 
„Wir freuen uns über die positive Antwort, denn die Brennelementfreiheit des Kraftwerks ist Voraussetzung für den Beginn der Rückbauarbeiten in Brunsbüttel. Wir planen, mit der Beladung der CASTOR®-Behälter so zügig wie möglich zu beginnen und die Arbeiten bis Anfang nächsten Jahres abzuschließen“, so Pieter Wasmuth, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH. Die 11 Behälter mit den insgesamt 517 abgebrannten Brennelementen werden dann zur späteren Zwischenlagerung bereitgestellt. Sobald sich eine dauerhafte Aufbewahrungsmöglichkeit ergibt, können dann die Behälter ohne Verzögerung überführt werden. Eine dauerhafte Aufbewahrung könnte das Standort-Zwischenlager Brunsbüttel - nach Erteilung der Neugenehmigung - sein oder möglicherweise - eine entsprechende Änderungsgenehmigung vorausgesetzt - auch ein anderes Standort-Zwischenlager.
 
Für das Standort-Zwischenlager Brunsbüttel hat Vattenfall das Genehmigungsverfahren im vergangenen Jahr in die Wege geleitet. Am 13.07.2016 fand im Kreishaus in Heide der Scoping-Termin statt. Das Genehmigungsverfahren wird durch die Verladung der Brennelemente und die Bereitstellung der CASTOR®-Behälter nicht behindert.
 
 
 
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