Pressemeldungen | 23-02-2016 | 10:30 AM

Unsichtbar den Druck erhöhen: Vattenfall investiert 5 Millionen Euro in unterirdische Fernwärme-Pumpstation

Unter der Grünfläche zwischen Barstraße und Wilhelmsaue in Berlin-Wilmersdorf erhöht ab sofort eine unterirdische Pumpstation den Wasserdruck im Fernwärmenetz Charlottenburg / Schöneberg.

Die Druckerhöhung in zehn Metern Tiefe ist eine Voraussetzung für die Netzerweiterung und den Neuanschluss von rund 6.000 Wohneinheiten an die umweltfreundliche Fernwärme. Die VE Wärme AG hat fast 5 Millionen Euro in diesen wichtigen Baustein für die Fernwärmeversorgung der City West investiert und setzt die Klimaschutzvereinbarung zwischen Vattenfall und dem Land Berlin weiter um.
 
Das von außen nicht sichtbare Bauwerk ist 10 x 20 Meter groß und umfasst zwei Stockwerke. Drei elektrische Pumpen unterstützen den Fluss der Fernwärme, indem sie den Druckverlust des heißen Wassers auf längeren Strecken ausgleichen und für einen gleichmäßigen Wasserdruck sorgen. Sie können pro Stunde zusammen 2.800 Kubikmeter heißes Wasser durch die Rohre pumpen, um Gebäude zu heizen und mit Warmwasser zu versorgen.
 
Berliner Fernwärme wird in Form von heißem Wasser transportiert und fließt in einem Kreislauf von Heizkraftwerken zum Kunden und zurück. Die Heizkraftwerke speisen ihre Wärme in verbundene Wärmenetze ein. Dies macht die Fernwärme-Versorgung besonders sicher: Fällt die Wärmelieferung aus einer Anlage aus, kann dies durch Wärme aus anderen Anlagen ausgeglichen werden. Alle Heizkraftwerke arbeiten nach dem umweltschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), bei dem Strom und Wärme in einem Prozess erzeugt werden. In den Fernwärmenetzen der VE Wärme AG sorgen insgesamt 19 Pumpstationen dafür, dass umweltfreundliche Fernwärme rund 1,2 Millionen Berliner Wohneinheiten erreicht.

 

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
 
Olaf Weidner, Vattenfall GmbH, Pressesprecher Berlin
Telefon 030 267 14930, olaf.weidner@vattenfall.de