Pressemeldungen | 15-09-2017 | 17:38 PM

Fehler in Brandmeldeanlage im Standort-Zwischenlager Brunsbüttel

Bei einer wiederkehrenden Prüfung der Brandschutzeinrichtungen am 11.09.2017 im Standort-Zwischenlager Brunsbüttel wurde eine Störung festgestellt. 

Bei dieser Prüfung werden Rauchmelder vor Ort angeregt und die Meldung in der Zentrale im Kraftwerk überwacht. In diesem Fall hat die Meldung von Signalen nicht funktioniert. Betroffen waren zwei Meldekreise, sog. Loops, mit insgesamt 69 Brandmeldern im Betriebsgebäude und im Kontrollbereich des Standort-Zwischenlagers.

Nach einem Neustart der betroffenen Einheit funktionierten alle Rauchmelder wieder uneingeschränkt. Vorsorglich wurde die Baugruppe aus der Reserve getauscht und zur weiteren Untersuchung an den Hersteller übergeben. Als Ersatzmaßnahmen wurden zyklische Begehungen und Prüfungen eingeführt, die bis zur Klarheit des Fehlers aufrecht erhalten bleiben.

Andere Brandmelde- oder Detektionseinrichtungen funktionieren ohne Einschränkungen. Aufgrund von wiederholten Auffälligkeiten in den Brandmeldeeinrichtungen am Standort wird die Ursachenklärung mit dem Hersteller intensiv fortgesetzt.

Der Vorgang wurde der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 15.09.2017, fristgerecht als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) angezeigt. Das Ereignis liegt unterhalb der sieben Stufen der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen in Kraftwerken
(„INES 0“).

 

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