Pressemeldungen | 19-03-2018 | 16:51 PM

Kostensenkungen bei Stabsfunktionen im Rahmen des Unternehmensumbaus

Das von Vattenfall bereits im letzten September angekündigte Programm zur Reduzierung der Kosten um 2 Milliarden SEK (rund 200 Millionen Euro) geht in die nächste Phase: Mit Blick auf das Einsparziel muss die Anzahl der Mitarbeiter und externen Berater in den Stabsfunktionen reduziert werden. Betroffen sind europaweit rund 1.500 Vollzeitstellen, davon rund 600 in Deutschland.

Das Programm soll die Wettbewerbsfähigkeit erhalten, Spielraum für neue Investitionen schaffen und bis 2020 umgesetzt werden.

"Selbstverständlich ist es ein wichtiger Teil unserer Strategie, unsere Ausgaben ständig zu überprüfen, um einerseits effizient zu sein und andererseits den Spielraum für neue Investitionen zu erhöhen. Dass wir kürzlich einen positiven Jahresabschluss präsentieren konnten, heißt nicht, dass wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen können. Im Gegenteil, wir müssen uns stetig verbessern, um profitabel zu bleiben und weiter zu wachsen", sagt Magnus Hall, CEO von Vattenfall.

In den letzten Jahren hat sich Vattenfall vor allem durch den Verkauf der deutschen Braunkohlenaktivitäten erheblich verkleinert. Die Stabsfunktionen wurden dagegen nicht in gleichem Maße reduziert. Gleichzeitig ermöglicht die Digitalisierung modernere und effizientere Arbeitsprozesse und -abläufe.

"Vattenfall ist in einer Phase großer Veränderungen. Wir müssen uns aufgrund des Klimawandels und einer sich ständig verändernden Energielandschaft flexibel und schnell auf neue Gegebenheiten einstellen und moderne Lösungen finden. Das bedeutet, dass unsere Organisation effizient und wettbewerbsfähig für die Zukunft sein muss ", sagt Magnus Hall.

Insgesamt sind rund 1.500 Vollzeitstellen von Mitarbeitern und externen Beratern betroffen: Etwa 600 in Schweden, 600 in Deutschland, 275 in den Niederlanden und 25 in anderen Ländern, in denen Vattenfall tätig ist. Die meisten Mitarbeiter in den Stabsfunktionen arbeiten in Stockholm (Solna), Berlin, Hamburg und Amsterdam.

Bereits laufende Programme zur Effizienzsteigerung, wie die schon lange angekündigte Auslagerung von mehr als 500 Vollzeitstellen aus bestimmten Verwaltungsfunktionen, sind in dem nun geplanten Abbau enthalten. Vattenfall wird den Umbau für die Mitarbeiter sozial verträglich gestalten, betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.

 

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Stefan Müller, stefan.mueller@vattenfall.de Vattenfall GmbH, Media Relations & Editorial Germany Telefon 49 30 8182 2320, Fax 49 30 8182 2315