Pressemeldungen | 10-05-2012 | 14:52 PM

2500. dezentrale Anlage am Hamburger Stromnetz

Vattenfall schließt Photovoltaikanlage des Studierendenwerks an

Der Hamburger Stromnetzbetreiber Vattenfall hat gemeinsam mit Umweltsenatorin Jutta Blankau und dem Geschäftsführer des Studierendenwerks Jürgen Allemeyer die 2500. dezentrale Anlage an das Hamburger Stromnetz angeschlossen. Die Anlage hat eine Leistung von zehn Kilowatt, gehört dem Studierendenwerk Hamburg und steht auf dem Dach einer neuen Wohnanlage für 201 Studierende in der Hammerbrookstraße.  

Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau: „Vattenfall ist ein starker Partner für die Stadt, wenn es um die Energiewende geht. Sowohl im Großen, wie es unsere gemeinsame Einigung deutlich macht, die Fernwärmetrasse nach Moorburg durch ein Innovationskraftwerk zu ersetzen. Als auch im Kleinen, wie es dieses Projekt hier zeigt. Wir brauchen auch Photovoltaikanlagen wie die in Hammerbrook, um unser Ziel, bis 2030 den Anteil erneuerbarer Energiequellen zu verdoppeln, zu erreichen.“

Dr. Dietrich Graf, Geschäftsführer des Netzbetreibers Vattenfall Europe Distribution Hamburg GmbH: „Das Hamburger Stromnetz ist für den weiteren Zubau von Erneuerbaren Energien gut gerüstet. Vattenfall übernimmt als Verteilnetzbetreiber in der Hansestadt sowohl die Abwicklung des Anschlusses als auch die Abrechnung der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung und dies ausgesprochen zügig. Bei uns vergehen keine zehn Tage vom Antrag bis zum tatsächlichen Anschluss ans Netz.“

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerks: „Die Photovoltaikanlage ist Teil eines Gesamtkonzepts und trägt dazu bei, den Standard „Effizienzhaus 40“ zu erreichen.  Energieverluste des Gebäudes werden minimiert, umweltschonende Energie wird gewonnen. So tragen wir nicht nur zu einer umweltschonenden Energieversorgung bei, sondern auch zu einem verstärkten Umweltbewusstsein bei unseren Studierenden.“

Seit 2008 ist es in Hamburg zu einem sprunghaften Anstieg bei den Anschlüssen der sogenannten dezentralen Anlagen gekommen. Dazu zählen vor allem Photovoltaikanlagen aber auch Windkraft, Biomasse und kleinere Blockheizkraftwerke. Allein 2011 sind 500 Anlagen in Hamburg dazugekommen. Rund 400 dieser Anlagen nutzen Sonnenenergie. Trotz des quantitativen Zuwachses bei den Photovoltaikanlagen trugen sie 2011 nur mit fünf Prozent zur EEG-Stromerzeugung bei. 60 Prozent steuerten die Biomasseanlagen bei, 34 Prozent war der Anteil der Windenergie. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr rund 258 Gigawattstunden Strom aus EEG-Anlagen im Stadtgebiet. Der Jahresverbrauch der Hansestadt liegt bei rund 13 Terawattstunden.

„Die Integration Erneuerbarer Energien ist das große Thema der Zukunft und ein Thema für Hamburg“, so der Generalbevollmächtigte von Vattenfall, Pieter Wasmuth. „Als Netzbetreiber investieren wir jedes Jahr rund 160 Millionen Euro in das Hamburger Stromnetz, um es besser und intelligenter zu machen“. Vattenfall setzt im mit der Stadt Hamburg vereinbarten Energiekonzept neben intelligenten Netzen vor allem auf den Bau von modernen Speichern. Die Partnerschaft ist ein Signal für die Weiterentwicklung der deutschen Energiewirtschaft in Zeiten der Energiewende.

„Das Studierendenwerk Hamburg“ so der Geschäftsführer Jürgen Allemeyer, „wird diesen Weg der konsequenten Nutzung energiesparender Techniken auch in den bestehenden Wohnanlagen mit insgesamt 3744 Plätzen weitergehen und freut sich über die Unterstützung der Stadt Hamburg bei diesen Vorhaben.“

Über Vattenfall Europe Distribution Hamburg
Als Eigentümerin des Stromverteilnetzes und der dazugehörigen Netzanlagen sorgt die Vattenfall Europe Distribution Hamburg GmbH für die sichere und zuverlässige Stromversorgung der Hansestadt. Der Netzbereich von Vattenfall mit rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Hamburg stellt für die Stromkunden den Anschluss und für Stromanbieter den Zugang zum Netz zur Verfügung.

Über das Studierendenwerk Hamburg
Das Studierendenwerk Hamburg unterstützt mit seinen Leistungen die Studierenden und die Hochschulen auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet:

  • Hochschulgastronomie (in 13 Mensen, 10 Cafés und 6 Café Shops werden täglich bis zu 21.000 Gäste versorgt)
  • Wohnen (22  Wohnanlagen mit rund 3.700 Plätzen in Zimmern und Appartements, Wohnungsvermittlung)
  • BAföG und Studienfinanzierung  (jährlich rund 70 Mio. Euro ausgezahlte BAföG-Fördermittel)
  • Soziales & Internationales (Sozialberatung mit Notfonds, Studieren International, Studieren mit Handicap, Studieren mit Kind, 5 Kindertagesstätten).



Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen ist:

Stefan Kleimeier, Vattenfall Europe AG, Media Relations Hamburg
Telefon (0 40) 63 96 - 27 32, Fax (0 40) 63 96 - 27 70, stefan.kleimeier@vattenfall.de

Martina Nag, Studierendenwerk Hamburg, Marketing und Kommunikation
Telefon 040/41902-233, presse@studierendenwerk-hamburg.de