Pressemeldungen | 18-01-2013 | 15:00 PM

Fernwärmeboom senkt jährlichen Berliner CO2- Ausstoß um 37.000 Tonnen

Hohe Anschlusszahlen und so viele Vertragsabschlüsse wie noch nie: Die starke Nachfrage hat 2012 zu einem Rekordjahr für die Vattenfall Fernwärme in Berlin gemacht. "Wir haben im Wohn- und Gewerbebereich so viele neue Verträge abgeschlossen wie noch nie zuvor“, sagt Wolf-Dietrich Kunze, Vorstand der Vattenfall Europe Wärme AG.

Kunze verweist darauf, dass Vattenfall bei den Fernwärme-Neuanschlüssen weit über den Festlegungen aus der Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin liegt. „Verabredet war eine jährliche Anschlussleistung, die einem Zuwachs von 20.000 Wohneinheiten entspricht. Doch statt der 60.000 Einheiten, die in den letzten drei Jahren an das Fernwärmenetz anzuschließen waren, haben wir über 80.000 geschafft. Gelingt es uns, diesen Trend fortzusetzen, erwarten wir, die angestrebte CO2-Emissionssenkung, die durch den Ausbau der Fernwärme erzielt werden soll, weit zu übertreffen.“

Umgerechnet auf eine durchschnittliche Wohnungsgröße entsprechen die Abschlüsse aus 2012 rund 37.000 Haushalten. Da jeder Haushalt, der umweltschonende Fernwärme nutzt, im Durchschnitt 1 Tonne CO2 pro Jahr vermeidet, kann der CO2 Ausstoß der Stadt damit um 37.000 Tonnen jährlich zusätzlich gesenkt werden.

Zu den neuen Kunden zählen neben dem Bundesministerium des Innern auch das AMANO Hotel-Europaplatz und das ALEA am Fernsehturm sowie die Wohnungen des Metropolitan Garden in Berlin-Dahlem. Vom Ausbau des Fernwärmenetzes profitieren auch regionale Firmen aus Berlin und Brandenburg: Vattenfall-Aufträge in Höhe von rund 63 Millionen Euro trugen zur Auslastung der Firmen bei. 

Das Berliner Fernwärmenetz ist im Jahr 2012 um rund 25 Kilometer gewachsen - auf eine Gesamtlänge von circa 1.750 Kilometern. Dies geht vor allem auf eine Netzverdichtung in Innenstadtbezirken wie Prenzlauer Berg, Wilmersdorf und Moabit aber auch auf den Netzausbau in Bezirken wie Spandau zurück.

Mehr als eine Million Wohneinheiten erhalten Berliner Fernwärme. Sie wird in Form von heißem Wasser im Fernwärmenetz transportiert und entsteht zu 93 Prozent im umweltfreundlichen Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei wird Strom und Wärme in einem gemeinsamen Prozess in einer Anlage erzeugt. Das spart Ressourcen und verringert die Entstehung von CO2-Emissionen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Hannes Hönemann, Vattenfall GmbH,
Pressesprecher, Media Relations Berlin
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