Pressemeldungen | 16-01-2012 | 14:07 PM

Fernwärmepreise in Hamburg nicht zu beanstanden

Erlöse für 2007 und 2008 liegen unter dem Durchschnitt

In einem Brief an die Verbraucherzentrale Hamburg vom 22. Dezember 2011 teilt das Bundeskartellamt den Verbraucherschützern mit, dass es dem ersten Anschein nach keine Hinweise auf missbräuchlich überhöhte Fernwärmepreise der Vattenfall Europe Wärme AG gebe. Die geprüften Erlöse für 2007 und 2008 lägen unter dem Durchschnitt. Man wende sich den Fernwärmeversorgungsgebieten zu, in denen deutliche Abweichungen zwischen Erlösen und Marktdurchschnitt feststellbar seien. Außerdem äußert sich das Kartellamt zu den Vorwürfen wettbewerbswidriger Beschaffung und mangelnder Preistransparenz.

Dazu nimmt die Vattenfall Europe Wärme AG wie folgt Stellung:

„Die Antwort des Bundeskartellamts auf die Beschwerde der Verbraucherzentrale lässt an Klarheit nichts vermissen: Es gibt keine Hinweise auf Preismissbrauch. Dies deckt sich im Übrigen mit bundesweiten Preisvergleichen, die die Fernwärmepreise in Hamburg im Mittelfeld sehen. Wir stehen in Hamburg in Konkurrenz zu Öl- und Gasheizungen und müssen uns preislich behaupten. Die Tatsache, dass die Zahl der mit Fernwärme in Hamburg versorgten Wohneinheiten in 2011 erneut um rund 6.000 zugelegt hat, zeigt, dass wir für unsere Kunden ein attraktives Angebot vorhalten. Während wir uns mit dem Thema Durchleitung beschäftigen werden, stellen wir fest, dass das Kartellamt auch hinsichtlich der erhobenen Vorwürfe mangelnder Preistransparenz und wettbewerbswidriger Beschaffung ebenfalls keine Anhaltspunkte hat.“

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist:
Stefan Kleimeier, Vattenfall Europe AG, Media Relations Hamburg
Telefon (0 40) 63 96 - 27 32, Fax (0 40) 63 96 - 27 70, stefan.kleimeier@vattenfall.de