Pressemeldungen | 20-05-2010 | 14:00 PM

ISTAF baut auf Begeisterung nach erfolgreicher Leichtathletik-WM 2009

Neue Sponsoren, neue Preise und erstmals in der „World Challenge“

Sie war das Sommermärchen der blauen Tartanbahn, die 12. IAAF-Leichtathletik-WM in Berlin im August 2009. Zigtausende begeisterte Zuschauer auf den Rängen. Zu Höchstleistungen auflaufende und nicht weniger glückliche Athleten im weiten Rund des Olympiastadions. Dazu die Fabel-Weltrekorde des jamaikanischen Superstars Usain Bolt über 100 und 200 Meter. Ein Jahr später kehren viele Stars der WM zurück auf die schnellste Bahn der Welt, zum 69. Internationalen Stadionfest (ISTAF) am 22. August 2010.

Der Schwung der WM und zahlreiche Neuerungen sollen die 69. Auflage des größten und berühmtesten deutschen Leichtathletik-Meetings zum Erfolg führen. Neuer Hauptsponsor des ISTAF ist die Vattenfall Europe AG, die mit ihrem Engagement die Durchführung des Meetings ermöglicht. Das neue Management um Meeting-Direktor Gerhard Janetzky stellt die TOP Sportmarketing GmbH. Die neuen Ticketpreise beginnen bei nur 9 Euro und sind besonders familienfreundlich gestaltet. Und mit der World Challenge nimmt das ISTAF erstmals an einer neuen Serie von 13 hochkarätig besetzten IAAF-Meetings teil.

Großen Anteil am Zustandekommen der neuen Strukturen hat der Berliner Senat, vertreten durch Staatssekretär Thomas Härtel von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Thomas Härtel: „Die Sportmetropole Berlin hat sich als Gastgeber hochkarätiger Sportveranstaltungen international einen hervorragenden Namen gemacht und kann deshalb heute mit den renommiertesten Sportstädten der Welt konkurrieren. Nach der weltweit beachteten und erfolgreichen Leichtathletik-WM im vergangenen Jahr, ist das ISTAF in diesem Jahr eine ideale Gelegenheit für die Leichtathletik und für die Stadt Berlin, an dieses Ereignis anzuknüpfen. Die Möglichkeit regelmäßig Spitzensportereignisse life mitzuerleben und aus einem breiten Sportangebot wählen zu können, wird auch künftig die Sportmetropole Berlin prägen.“

Der neue Hauptsponsor Vattenfall

Ermöglicht wird das ISTAF durch die Unterstützung der Vattenfall Europe AG. Der größte Energiedienstleister Berlins ist in den nächsten beiden Jahren Hauptsponsor der Veranstaltung. „Als langjähriger Partner der Hauptstadt freuen wir uns, eine so traditionsreiche Veranstaltung zu unterstützen", betont Rainer Knauber, Generalbevollmächtigter von Vattenfall Europe für Berlin und die neuen Länder. „Neben unserem kulturellen und sozialen Engagement knüpfen wir mit dem ISTAF an andere Sportveranstaltungen an, die wir bisher unterstützt haben – so beispielsweise den Berliner Halbmarathon oder die Leichtathletik-WM 2009.“

Die DKB, Titelsponsor der vergangenen Jahre, hat ihre Partnerschaft – ihrem Leichtathletik-Masterplan folgend – nach dem Höhepunkt WM 2009 beendet. Gespräche über ein anderes, weniger umfassendes Engagement laufen.

Die neuen Strukturen

Veranstalter des ISTAF ist der Berliner Leichtathletik-Verband (BLV), vertreten durch seinen Präsidenten Gerhard Janetzky. Organisiert und vermarktet wird Deutschlands berühmtestes Leichtathletik-Meeting in den nächsten drei Jahren von der TOP Sportmarketing GmbH, der Agentur von Landessportbund und des Berliner Olympiastützpunktes (OSP). Meeting-Direktor bleibt Gerhard Janetzky, verantwortlich für alles Wirtschaftliche ist TOP Sportmarketing-Geschäftsführer Martin Seeber. „Wir wollen natürlich die positive Stimmung der WM mitnehmen und Berlin dauerhaft zum wichtigsten Standort der deutschen Leichtathletik machen“, sagt Martin Seeber.

Spitzensport und Breitensport vereint

Eingebettet wird das ISTAF 2010 erstmals in ein „Festival des Berliner Sports“ am Vortag, dem 21. August 2010. Auf dem Gelände des Olympiaparks Berlin werden Berliner Vereine und Verbände die Gelegenheit haben, über ihre Angebote zu informieren und sich den Berlinern zu präsentieren.

Wolf-Dieter Wolf, Vize-Präsident des Landessportbundes: „Der LSB Berlin ist sehr glücklich darüber, dass es im Jahr nach der großartigen Leichtathletik-WM in Berlin gelungen ist, die Tradition des ISTAF ohne Unterbrechung fortzusetzen. Ohne die großzügige Unterstützung aus der Wirtschaft, insbesondere der Vattenfall Europe AG und auch der Senatsverwaltung für Inneres und Sport hätte Berlin auf dieses wunderbare Sportfest verzichten müssen. Gleichzeitig mache ich alle Sportinteressierten darauf aufmerksam, dass der LSB für den Vortag des ISTAF ein ‚Festival des Berliner Sports’ plant. Ein Besuch dieses Sportfestes bereitet die Zuschauer auf das ISTAF vor und vermittelt Einblicke in die Arbeit der Vereine und Verbände.“

Neben dem öffentlichen Training der ISTAF-Athleten im Rahmen des „Festivals des Berliner Sports“ soll es auch einen offiziellen ISTAF-Wettkampf bereits am Vortag geben. Voraussichtlich wird dieser Wettkampf das Hammerwerfen der Frauen sein.

Starterfeld stark wie immer

Das ISTAF ist Mitglied der World Challenge, einer Serie von 13 hochkarätig besetzten Meetings mit mindestens 200.000 Dollar Preisgeld (147.000 Euro). Für die neue IAAF Diamond League konnte nicht gemeldet werden, weil zum Meldeschluss die TV-Verträge nicht geschlossen und die Finanzierung des ISTAF noch nicht gesichert waren. Das Starterfeld soll aber ähnlich hochkarätig wie in den vergangenen Jahren sein. Die Starterliste in den mindestens 16 Disziplinen wird im Laufe der diesjährigen Freiluftsaison besetzt. Zu den Disziplinen werden die olympischen Klassiker gehören wie Hoch-, Stabhoch- und Weitsprung, Hammer-, Speer- und Diskuswurf, Kugelstoßen und Laufwettbewerbe über 100, 400, 1500 und 5000 Meter.

„Wir setzen auf die Attraktivität unseres wunderschönen Stadions und die tollen Erinnerungen der Athleten an die erfolgreiche Leichtathletik-WM im vergangenen Jahr. Durch die günstige Terminlage zwischen den Diamond-League-Meetings in Zürich drei Tage zuvor und Brüssel fünf Tage später, sind die internationalen Stars sowieso in der Nähe“, sagt Managing Director Martin Seeber. Hinzu kommt, dass das ISTAF drei Wochen nach der Leichtathletik-Europameisterschaft in Barcelona (27. Juli bis 1. August) stattfindet und die Organisatoren so viele Europameister wie möglich nach Berlin holen wollen.

So gut wie sicher ist der Start von Lokalmatador und Publikumsliebling Robert Harting. Der Diskus-Riese vom SCC Charlottenburg wird es sich nicht nehmen lassen, ein Jahr nach seinem Weltmeister-Wurf an die Stätte seines größten Triumphes zurückzukehren.

Auch Hochspringerin Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt), die vor einem Jahr beim ISTAF den deutschen Rekord von Heike Henkel aus dem Jahr 1991 um einen Zentimeter auf 2,06 Meter verbesserte und bei der WM die Bronzemedaille ersprang, wird voraussichtlich wieder dabei sein.

Ticketpreise mit Frühbucherrabatt ab 6,75 Euro

Eine weitere wichtige Neuerung für das Publikum ist die Gestaltung der Ticketpreise. Es gibt nur noch drei statt vier Preiskategorien und diesmal Tickets bereits ab 9 Euro (Preiskategorie 3, Kurven) und für 19 (PK 2, Haupttribüne und Gegengerade) sowie 39 Euro (PK 1, Haupttribüne Höhe Finishline). Das Ticketing übernimmt O2-World-Ticket. Eintrittskarten sind ab sofort erhältlich unter

www.istaf.de,

der Hotline 01803-20 60 70 oder an allen CTS-Vorverkaufsstellen. Für Frühbucher in den ersten vier Wochen gibt es jetzt sogar 25 Prozent Rabatt.

Kontakt

Kühberger Sandra
sandra.kuehberger@vattenfall.de
Pressesprecherin
030 8182-2323