Pressemeldungen | 03-09-2010 | 18:00 PM

Scoping-Termin zur Fernwärmeleitung Altona

Vattenfall stellt Untersuchungsumfang zur Leitungsführung vor

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hat heute einen Scoping-Termin zur geplanten Fernwärmeleitung vom Kraftwerk Moorburg zur Pumpstation am Haferweg in Altona durchgeführt. Im Rahmen des Scopings (aus dem Englischen scope = Rahmen, Umfang oder to scope = gründlich betrachten) erfolgt eine Anhörung der zu beteiligenden Fachbehörden sowie relevanter Dritter wie Naturschutzverbänden zum Vorhaben und zum Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung.

Die Vattenfall Europe Wärme AG hat im Rahmen des Scopings der Behörde und den Naturschutzverbänden einen Leitungsverlauf vorgestellt, der aus ihrer Sicht die Anforderungen an Umweltverträglichkeit, technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit am besten erfüllt. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsuntersuchung werden auch Alternativen zu diesem Verlauf untersucht. Der Scoping-Termin ist der erste Schritt zur Umweltverträglichkeitsprüfung für die neue  Leitung.

Nach Festlegung des Untersuchungsrahmens durch die BSU wird Vattenfall als nächsten Schritt die Umweltverträglichkeitsuntersuchung durchführen und die Antragsunterlagen vorbereiten.

Ziel Vattenfalls ist es, das 2012 ans Netz gehende Kraftwerk Moorburg möglichst schnell mit der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung, also der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Fernwärme, zu betreiben. Erst wenn die Fernwärmeleitung fertig gestellt ist, kann Vattenfall das Kohlekraftwerk Wedel binnen einer Zweijahresfrist vollständig abschalten. 180.000 Wohneinheiten sollen dann vom Kraftwerk Moorburg mit Wärme versorgt werden.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist:

Stefan Kleimeier
Vattenfall Europe AG
Kommunikation und Public Affairs Hamburg
Telefon (0 40) 63 96 - 27 32
Fax (0 40) 63 96 - 27 70
stefan.kleimeier@vattenfall.de