Pressemeldungen | 29-04-2010 | 15:30 PM

Stiftung Lausitzer Braunkohle fördert Wettermuseum

Lindenberger Museum für Meteorologie erweitert Bildungsangebot

Die Stiftung Lausitzer Braunkohle unterstützt den Verein Wettermuseum e.V. bei der Erweiterung und Verbesserung des Bildungsangebotes für Schüler aller Altersklassen im Museum für Meteorologie und Aerologie in Lindenberg. Der Stiftungsvorstand und Leiter Bergbauplanung/-infrastruktur bei Vattenfall Europe Mining & Generation, Prof. Dr. Detlev Dähnert, hat heute einen symbolischen Scheck in Höhe von 20.000 Euro an den Vorsitzenden des Vereins Wettermuseum e.V., Dr. Bernd Stiller, überreicht. Dr. Franz Berger, Leiter des Richard-Aßmann-Observatoriums Lindenberg, eins von deutschlandweit zwei Observatorien des Deutschen Wetterdienstes, begrüßt die Initiative. Gemeinsam haben sie sich von den Aktivitäten des Wettermuseums vor Ort überzeugt.

Schulische naturwissenschaftliche Bildung in Zusammenhang mit der Meteorologie steht im Fokus der Vereinsarbeit des Wettermuseums. Vier große Themenbereiche haben sich die Vereinsmitglieder für ihre Arbeit auf die Fahnen geschrieben. So wollen sie Meteorologie von heute und ihre Geschichte erlebnisreich veranschaulichen. Dafür erklären sie den Besuchern der Ausstellung die Funktionsweisen historischer Messinstrumente, genauso wie Methoden der modernen Wettervorhersage an realen Messobjekten. Bei den zwei weiteren Aktionsfeldern geht es darum, Schülern Experimentierfelder in Form eines Schülerlabors zu bieten, bei denen Ursachen des Klimawandels und die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Natur und Klima untersucht werden.

„Die Stiftung Lausitzer Braunkohle unterstützt das Wettermuseum in Lindenberg, weil hier mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement Schülern und Lehrern ein breitgefächertes Wissen zu den Themen Meteorologie und Klima praxisnah vermittelt wird. Das neue Schülerlabor soll dazu weitere Impulse geben“, sagte Prof. Dr. Detlev Dähnert. „Außerdem freuen wir uns, anspruchsvolle Projekte in der Region Ostbrandenburg fördern zu können.“

Mehr als 50 Mitglieder aus fast allen Bundesländern gehören dem im Jahr 2006 gegründeten Verein an. Sein Vorstand besteht aus sechs ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern. Der Vereinsvorsitzende und Mitbegründer der Museumsinitiative, Dr. Bernd Stiller, wurde vor wenigen Tagen auf der Jahreshauptversammlung des Lindenberger Trägervereins für die nächsten zwei Jahre einstimmig wiedergewählt. Auch unter seiner Regie konnte das Museum bereits mehrere Entwicklungsetappen verzeichnen.

Zum schrittweisen Aufbau zählt unter anderem die Sanierung der „Ballonhalle 2“, die seit Sommer 2007 eine Drachen- und Radiosondenausstellung beherbergt. Als nächste große Etappe steht der Aufbau eines Besucherzentrums auf dem Plan des Vereins.

„Ich freue mich sehr über diese Unterstützung. Unser Verein hat bereits vor zwei Jahren den Kontakt zu Vattenfall gesucht, als dort das Projekt "Klimaakademie" gestartet wurde. Bildungsfortschritte in Mathematik und den Naturwissenschaften sind nicht nur für die Gewinnung von Ingenieur-Nachwuchs wichtig, sondern auch für das Verständnis um den Klimawandel und seine Ursachen“, bemerkte Dr. Bernd Stiller.

Die Stiftung Lausitzer Braunkohle wurde am 19. Oktober 2004 ins Stifterverzeichnis des Landes Brandenburg eingetragen. Am 29. März 2005 nahm der Stiftungsrat offiziell seine Arbeit auf. Das Stiftungsvermögen beträgt insgesamt 4,3 Millionen Euro. Mit den Erträgen sollen vor allem nachhaltige Beschäftigungsprojekte entstehen. Besonders berücksichtigt werden hierbei Kinder- und Jugendarbeit, Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung sowie die Völkerverständigung.

Kontakt

Miedtank Kathi
kathi.miedtank@vattenfall.de
Kommunikation Cottbus
0355-28 87-30 10


Mehr Informationen über die Stiftung Lausitzer Braunkohle