Pressemeldungen | 19-09-2013 | 14:20 PM

Super-Kran sichert Kippe im Tagebau Jänschwalde

25 Tieflader liefern 650 Tonnen Stahlkoloss / Inbetriebnahme im Dezember

Drei Nächte lang fahren insgesamt 25 Tieflader vom Baden-Württembergischen Ehingen 650 Tonnen Stahl zum Tagebau Jänschwalde. Zwischen dem 18. und 20. September erreicht das größte jemals in der Lausitz eingesetzte Gerät zur Rütteldruckverdichtung, zunächst noch in Einzelteilen, seinen Einsatzort auf der Kippe des Tagebaus Jänschwalde. Hier soll der Kippenuntergrund im Bereich des zukünftigen Aschedepots 2 verdichtet werden, damit nach Abschluss des Grundwasserwiederanstieges der Depotkörper dauerhaft lagestabil ist.

Konstruiert und gebaut von der Firma Liebherr Baukrane als Typ LR 1750 wird die Montage der vielen Einzelteile bis Ende November die Cottbuser Firma Beutlhauser durchführen. Die Inbetriebnahme des Kranes ist für Anfang Dezember dieses Jahres eingeplant. Die Vattenfall-Tochter GMB investiert insgesamt knapp 6 Millionen Euro in diese Gerätetechnik.

„Dieser Super-Kran setzt neue Maßstäbe in der Sicherung unserer nachbergbaulichen Flächen. Vor allem für Flächen, die besonderen Anforderungen ausgesetzt sind und Kippenmächtigkeiten jenseits der 60 Meter Marke aufweisen, wie das künftige Aschedepot 2 in Nähe der Tagesanlagen des Tagebaus Jänschwalde, werden wir so ein Höchstmaß an Sicherheit erreichen. Dieses topmoderne Gerät kann wesentlich tiefere Tagebaukippen als bisher verdichten bei gleichzeitig optimaler prozessgesteuerter Überwachung“, beschreibt Ingolf Arnold, Leiter Geotechnik die Vorteile des neuen Rütteldruckverdichters. Bereits seit den 1990er Jahren werden Rütteldruckverdichter verschiedener Größen im gesamten Bergbaurevier eingesetzt.

 

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, Vattenfall GmbH, Pressesprecherin, Media & Public Relations Cottbus
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