Pressemeldungen | 28-10-2010 | 11:30 AM

Umweltbehörde legt Untersuchungsrahmen zur Fernwärmeleitung fest

Vattenfall gibt Umweltverträglichkeitsuntersuchung in Auftrag

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hat im Nachgang zum Scoping-Termin zur geplanten Fernwärmeleitung vom Kraftwerk Moorburg nach Altona den Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsuntersuchung bekanntgegeben. Die Behörde folgte in ihrer Stellungnahme weitgehend dem von Vattenfall eingereichten Vorschlag zum Untersuchungsrahmen.

In einem nächsten Schritt hat Vattenfall die erforderlichen Gutachten für die Umweltverträglichkeitsuntersuchung in Auftrag gegeben und wird die Antragsunterlagen vorbereiten.

Im Rahmen des Scopings (aus dem Englischen scope = Rahmen, Umfang oder to scope = gründlich betrachten) hatte am 3. September eine Anhörung der zu beteiligenden Fachbehörden sowie relevanter Dritter wie Naturschutzverbänden zum Vorhaben und zum Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeits-prüfung stattgefunden. Die Vattenfall Europe Wärme AG hat den Leitungsverlauf vorgestellt, der aus ihrer Sicht die Anforderungen an Umweltverträglichkeit, technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit am besten erfüllt. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsuntersuchung werden auch Alternativen zu diesem Verlauf untersucht.

Ziel Vattenfalls ist es, das 2012 ans Netz gehende Kraftwerk Moorburg möglichst schnell mit der umweltschonenden Kraft-Wärme-Kopplung, also der gleichzeiti-gen Erzeugung von Strom und Fernwärme, zu betreiben. Erst wenn die Fern-wärmeleitung fertig gestellt ist, kann Vattenfall das Kohlekraftwerk Wedel binnen einer Zweijahresfrist vollständig abschalten. 180.000 Wohneinheiten sollen dann vom Kraftwerk Moorburg mit Wärme versorgt werden.

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Sabine Neumann, Vattenfall Europe AG,
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