Pressemeldungen | 25-10-2010 | 13:00 PM

Vattenfall steigert Wirkungsgrad bei CCS-Projekt

Spezifische CO2-Emissionen sinken deutlich

Vattenfall steigert den Wirkungsgrad für das geplante CCS-Demonstrationsprojekt im brandenburgischen Jänschwalde. Die spezifischen CO2-Emissionen sinken deutlich. Das wird durch die Überarbeitung des bisherigen Kraftwerkskonzeptes möglich.

Mit dem optimierten Konzept für das CCS-Demonstrationsprojekt wird der Wirkungsgrad des neu zu bauenden Kraftwerksblocks bei rund 36 Prozent liegen und damit über dem Wert des bestehenden Kraftwerks ohne CCS. Der neue CCS-Kraftwerksblock emittiert pro erzeugter Kilowattstunde Strom nicht  mal mehr 80 Gramm Kohlendioxid. Das sind weniger als zehn Prozent eines konventionellen Braunkohlekraftwerks und weniger als ein Viertel eines modernen Gaskraftwerks. Aufgrund der verbesserten Technologie müssen im Vergleich zum bisherigen Konzept rund eine Million Tonnen CO2 weniger pro Jahr transportiert und gespeichert werden.

Konkret ist der Neubau eines Kraftwerksblocks geplant. Mit diesem auf Basis des Oxyfuel-Verfahrens arbeitenden Block mit einer Kapazität von 250 Megawatt könnten jährlich rund 1,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid abgeschieden werden. Zudem soll an einem bestehenden Block die so genannte Rauchgaswäsche zum Einsatz kommen. Diese PCC-Anlage (Post Combustion-Capture) wird über eine Kapazität von 50 Megawatt verfügen und kann jährlich rund 400.000 Tonnen CO2 abscheiden. In Summe könnten also 1,7 Mio. Tonnen jährlich abgeschieden werden.

Am 26. Oktober 2010 findet in Cottbus ein Scopingtermin zur Vorbereitung des Genehmigungsverfahrens nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz für das CCS-Demonstrationsprojekt von Vattenfall statt. Bei diesem Termin geht es darum, den Untersuchungsumfang für das anstehende Genehmigungsverfahren zu bestimmen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist:

Ralf Krüger
Vattenfall Europe AG
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ralf.krueger@vattenfall.de