Pressemeldungen | 04-05-2010 | 18:00 PM

Vattenfall und Hochschule Zittau/Görlitz kooperieren

Vereinbarung sichert stetigen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis

Die Hochschule Zittau/Görlitz und das Energieunternehmen Vattenfall haben einen Vertrag zur gemeinsamen Kooperation unterzeichnet. Damit wird die seit vielen Jahren auf vertraglichen Füßen basierende Kooperation bekräftigt. Beide Partner vereinbaren darin, langfristige Beziehungen weiterzuentwickeln und zu intensivieren. Besonderen Nutzen versprechen sich die Unterzeichner von einem stetigen Austausch zwischen Wissenschaft und Berufspraxis. Zur Vertragsunterzeichnung in der Cottbuser Vattenfall-Verwaltung waren von Seiten der Hochschule der Rektor, Prof. Dr. Friedrich Albrecht, der Prorektor Forschung, Prof. Dr. Tobias Zschunke sowie Prof. Dr. Rainer Hampel, Prof. Dr. Frank Worlitz und Dr. Wolfgang Menzel von der Fakultät Elektrotechnik und Informatik gekommen. Von Seiten des Unternehmens Vattenfall Europe Mining & Generation unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende, Reinhardt Hassa, sowie der Personalvorstand, Michael von Bronk, die Kooperationsvereinbarung.

„Wir kooperieren mit der Hochschule Zittau/Görlitz, weil von einer gelungenen Verbindung zwischen Theorie und Praxis alle Beteiligten profitieren. Die Studierenden lernen die Arbeitswelt kennen, die Professoren erhalten die Gelegenheit, ihre Lehrinhalte stärker an der Praxis auszurichten, und die Unternehmen haben die Chance, sich auf den aktuellen Stand der Wissenschaft zu bringen“, sagte Vorstandssprecher Reinhardt Hassa. „Als international aufgestelltes Unternehmen ist unser Ziel die Technologieführerschaft im europäischen Wettbewerb. Hinzu kommt, dass wir in der Bergbau- und Erzeugungssparte von Vattenfall weit im Voraus planen – und noch in Jahrzehnten qualifizierte Arbeitskräfte in und aus der Region brauchen.“

Neben der Durchführung von Fachexkursionen für Studenten und Mitarbeiter der Universität bietet Vattenfall Europe Mining & Generation in der Kooperationsvereinbarung an, die Themenstellung und die Betreuung von Abschlussarbeiten abzusichern und Stellen für Fachpraktika zu vermitteln. Weiterhin werden die Vertragspartner gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte umsetzen, unter anderem in den Bereichen Kraftwerkstechnik sowie Umweltwissenschaften.

Der Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz, Prof. Dr. Friedrich Albrecht, hob hervor: „Die Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen der Hochschule Zittau/Görlitz und Vattenfall Europe Generation AG festigt die bereits bestehenden engen und langjährigen Beziehungen in Lehre, Forschung und Ausbildung. Dazu zähle ich insbesondere die enge Zusammenarbeit bei der Heranbildung des Fachkräftenachwuchses im kooperativen Studium mit integrierter Ausbildung, im Rahmen dessen Vattenfall mehr als 100 Studierende an unsere Hochschule entsandt hat. Die von Vattenfall finanzierten Forschungsprofessuren haben zum Ausbau der Energiekompetenz an unserer Hochschule einen wesentlichen Beitrag geleistet. Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Betriebsoptimierung und Zustandsüberwachung von Kraftwerksanlagen sind weitere Ergebnisse der bisherigen Kooperation. Besonders hervorzuheben sind die Entwicklungsarbeiten zur Einführung neuer Technologien, wie der Oxyfuel-Prozess zur CO2-emissionsarmen Verbrennung, und der weltweit erstmalige Einsatz einer aktiv magnetgelagerten Kühlwasserpumpe großer Leistung im Kraftwerk Boxberg.“

Neben der wissenschaftlichen Begleitung des operativen Tagesgeschäfts von Vattenfall Europe Mining & Generation wird sich die Hochschule Zittau/Görlitz insbesondere in Bezug auf Fachkompetenzerhalt und Nachwuchsförderung in die Kooperation einbringen. So sollen qualifizierte Studierende frühzeitig auf eine Tätigkeit in der Energiewirtschaft vorbereitet werden. Darüber hinaus wollen sich Hochschule und Unternehmen gegenseitig bei der Vorbereitung und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen.

Kontakt

Miedtank Kathi
kathi.miedtank@vattenfall.de
Kommunikation Cottbus
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