Pressemeldungen | 29-06-2013 | 11:00 AM

Vattenfall-Wärmespeicher vermeidet jährlich bis zu 100.000 Tonnen CO2

Erste Anlage dieser Art in Berlin macht den Kraftwerkspark der Hauptstadt noch effizienter

Mit einem Wärmespeicher will Vattenfall in Berlin weiter CO2 einsparen. Berechnungen zufolge könnte die Anlage jährlich bis zu 100.000 Tonnen des Klimagases sparen helfen. Außerdem unterstützt der Wärmespeicher die Einbindung erneuerbarer Energien. Der Speicher soll am Spandauer Standort Reuter West entstehen. Für die erste Anlage ihrer Art in der Hauptstadt hat Vattenfall aktuell den Genehmigungsantrag gestellt.

„Das mehr als 20 Millionen Euro teure Projekt ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin. Der Speicher zeigt einmal mehr, welche wichtige Rolle die Kraft-Wärme-Kopplung im Zusammenspiel mit den erneuerbaren Energien übernehmen kann“, erläutert Wolf-Dietrich Kunze, Vorstand der Vattenfall Europe Wärme AG, das Projekt.

In die Umsetzung der Vereinbarung investiert Vattenfall in der Hauptstadt in Summe fast zwei Milliarden Euro. Die Bauarbeiten für den Speicher sollen ab 2014 starten. Ab 2016 könnte der Speicher mit dem ersten Fernheizwasser den Betrieb aufnehmen.

Hauptnutzen des Tanks: Er entkoppelt die Erzeugung der Fernwärme von ihrer Lieferung an die Verbraucher – und bringt so ein Plus an Flexibilität für den Betrieb der Heizkraftwerke. Die können so noch besser auf den unplanbaren Wind- und Sonnenstrom reagieren.

Zudem erhöht sich der Anteil an gleichzeitiger Wärme- und Stromerzeugung, so genannter Kraft-Wärme-Kopplung. Und die positiven Effekte gelten nicht nur für die Anlage in Reuter West, durch den Verbund im Fernwärmenetz kommen sie allen Heizkraftwerken im Berliner Westen zugute.

Der Wärmespeicher in Reuter West soll rund 44 Meter Durchmesser und rund 45 Meter Höhe haben. Dick isoliert, kann er rund 60.000 Kubikmeter Fernheizwasser aufnehmen. Das entspricht rund 2,5 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie. Das reicht aus, um rund 57.000 Haushalte rund 13 Stunden lang mit Fernwärme zu versorgen.

Mehr zu Vattenfalls Wärmespeicher-Projekten erfahren Sie unter www.vattenfall.de/waermespeicher

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Hannes Hönemann, Vattenfall GmbH, Pressesprecher
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