Pressemeldungen | 16-09-2011 | 12:30 PM

Vattenfalls Virtuelles Kraftwerk Teil der „UmweltPartnerschaft: Projekt 2011“ der Umwelthauptstadt Hamburg

Mit dem Virtuellen Kraftwerk hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) der Freien und Hansestadt Hamburg ein weiteres Projekt im Rahmen der Initiative „UmweltPartnerschaft: Projekt 2011“ anerkannt. „Damit bekräftigt Vattenfall seine Rolle als Umweltpartner der ‚Umwelthauptstadt Europas 2011’“, sagt Frank May, Vorstand der Vattenfall Europe Wärme AG. 

Im Virtuellen Kraftwerk kombiniert Vattenfall Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen zu einem vernetzten, flexibel regelbaren und zentral gesteuerten Anlagensystem. Ziel ist es dabei, erneuerbare Energien besser in die Strom- und Wärmeversorgung zu integrieren. Das Virtuelle Kraftwerk ist in der Lage, während der Wärmeproduktion  mit den angeschlossenen Blockheizkraftwerken (BHKW) sowohl Strom zu produzieren als auch über die Wärmepumpen gezielt regenerativen Strom zu verbrauchen. Durch die zentrale Steuerung kann Vattenfall beispielsweise bei Windstromüberschuss im Netz gezielt die Wärmepumpen aktivieren, die den Windstrom CO2-frei in Wärme umwandeln und in Speichern für den Verbrauch vorhalten. 

Im Oktober 2010 hat Vattenfall das Virtuelle Kraftwerk mit den ersten 15 Anlagen in Betrieb genommen. Die Überwachung und Steuerung der dezentralen Anlagen erfolgt aus der Vattenfall Wärme-Leitwarte, über die auch die großen Kraftwerke gesteuert werden. 

Im Anlagenverbund befinden sich derzeit Wärmepumpen der Größenklassen von 10 bis 25 Kilowatt thermisch und Blockheizkraftwerke mit einer Leistung von 5,5 bis 2.000 Kilowatt elektrisch. Über das Virtuelle Kraftwerk werden damit bereits mehr als 11.000 Wohneinheiten in Hamburg und Berlin versorgt. 

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