Pressemeldungen | 15-03-2011 | 10:00 AM

Wie der Findling in die Lausitz kam

Ralf Kühner geht in Grießen den Spuren der Eiszeit nach

Wie kommt ein Felsbrocken mitten in den Lausitzer Wald? Früher erklärten sich die Menschen die Existenz solcher Findlinge mit Geschichten. So soll zum Beispiel der Teufel, außer sich vor Wut, einen Stein nach einem Dorf geschleudert haben. Ortsnamen wie Graustein erinnern heute noch daran. Ralf Kühner kennt viele solcher Geschichten. Der Geologe kennt aber auch die wahre Geschichte hinter den Steinen, die zum Teil von weit her aus dem Norden in die Lausitz gewandert sind. Im Rahmen der Grießener Vortragsreihe, zu denen die Gemeinde regelmäßig einlädt, nimmt der Gesteinsexperte in seinem Vortrag

„Spur der Steine – Eiszeitliche Entdeckungsreise rund um Grießen"
am Sonnabend, 19.11. 2011,
um 14 Uhr
im Gemeindezentrum Grießen
(ehemals Gaststätte „Sonnenhof"),
Dorfstraße 7

seine Zuhörer mit auf eine Reise durch die Zeugnisse der Eiszeit, die auch die Landschaft unserer Region geprägt hat. Von großen und kleinen Findlingen aus Granit, Gneis, Kalk- oder Sandstein wird da die Rede sein und von seltenen Funden, die ein Kenner der Geologie gelegentlich auch in der Lausitz machen kann. Und schließlich soll mit der Entstehungsgeschichte der Hornoer Hochfläche auch die Frage geklärt werden, wie das heutige Grießen auf den Berg kam.  

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