Flüchtlingshilfe in Hamburg

Große Hilfsbereitschaft, erfolgreiche Sammelaktionen und sinnvolle Initiativen helfen Flüchtlingen in der Hansestadt.

Integrations-Workshops in Tiefstack

  

Mojdeh Mousavi im Gespräch mit einem Vattenfall Mitarbeiter in der Warte des Kraftwerks Tiefstack

Als einer der großen Ausbilder in Hamburg engagiert sich Vattenfall auch bei der Integration von neu zugewanderten Jugendlichen. Einmal im Monat lädt Vattenfall Ausbildungsvorbereitungsklassen für Migranten (AvM Dual) in das Kraftwerk Tiefstack ein. Hier sollen die 16 bis 18 jährigen einen ersten Einblick in die Berufswelt erhalten und erfahren, was für Ausbildungsmöglichkeiten es gibt. Diese Veranstaltung richtet sich besonders an technisch und naturwissenschaftlich Interessierte.

Mehr Informationen gibt es im Flyer Integration@Workshop

Integration junger Flüchtlinge in die Berufswelt

Cycle2gether - Integration von Flüchtlingen auf dem Rad

   

Cycle2gether - Zusammen Radfahren

Vattenfall ist die Integration von Flüchtlingen wichtig und engagiert sich hier. Während Radfahren in Deutschland zum Alltag gehört, ist dies in anderen Ländern keine Selbstverständlichkeit. Aus diesem Grund hat Vattenfall das Projekt Cycle2gether seit 2015 erweitert, um jungen Flüchtlingen den Radsport näherzubringen. Hierfür finden nun wöchentliche offene Treffen statt.
Zukünftig fährt das Radsportmobil auch zu Integrationsklassen, um durch Sport auch hier die Jugendlichen zu verbinden. Ganz unter dem Motto: Cycle2gether – zusammen Radfahren.

Mehr Informationen unter www.vattenfall.de/cycle2gether und im Flyer Cycle2gether

Flüchtlingsunterkunft am Vattenfall Bildungszentrum

   

Die drei Wohncontainer

Vattenfall hat der Stadt Hamburg eine Fläche und ein Gebäude am Bildungszentrum in Bramfeld für die Unterbringung von Flüchtlingen für eineinhalb Jahre überlassen. 84 Flüchtlinge wohnen in dieser Folgeunterkunft, die auf drei Wohnblöcke verteilt ist. Außerdem hat Vattenfall ein angrenzendes Gebäude für weitere 17 Flüchtlinge hergerichtet und zur Verfügung gestellt.

Das städtische Dienstleistungsunternehmen „f & w fördern und wohnen“ betreut die Flüchtlinge vor Ort, hierfür stellt Vattenfall Büroräume zur Verfügung.

Schnelle und unbürokratische Nachbarschaftshilfe in Tiefstack

   

 

Beim Einladen der Kartons im Kraftwerk Tiefstack

Rund 300 Flüchtlinge aus 11 Nationen sind auf einem Feuerwehrgelände in der Nähe des Kraftwerks Tiefstack in einer Notunterkunft beherbergt. In der großen und hohen Lagerhalle kann noch nicht ausreichend geheizt werden, sodass dringend Decken und Schlafsäcke benötigt werden.

Sven Gläsener, der für die Vattenfall Wärme arbeitet, engagiert sich auch privat in der Flüchtlingshilfe und wollte hier schnell und unbürokratisch helfen. So organisierte er über die Geschäftsführung der Vattenfall Wärme in Hamburg 100 neue Schlafsäcke, die vor Ort übergeben wurden.

Unterstützt wurde die Aktion auch durch Vattenfall Azubis, die sich um den Transport gekümmert haben.

Die Einrichtung in Tiefstack dient als Notunterkunft, da der Platz in den Erstaufnahme-Einrichtungen nicht ausreicht. Im Regelfall müssen die Flüchtlinge hier nur ein paar Wochen bleiben, bevor sie in Folgeunterkünfte umziehen können. Betreut wird diese vorübergehende Herberge durch 13 Mitarbeiter des Projektes "Fördern & Wohnen" sowie privaten Helfern.

20 Container mit Kleidung und Hygieneartikel


Gemeinsam mit der Firma ISS-VSG wurden interne Spendenaktionen ins Leben gerufen. Vattenfall Mitarbeiter trugen unzählige Sachspenden zusammen, die der Kleiderkammer in Hamburg-Nettelnburg zugute kamen.

Spendenübergabe: Carolina Zeidler 2. vl, Sascha Oest VSG 3. vl, Gerald Zander 4. vl, sowie Mitarbeiter vom Verein "sprungbrett"

Vor einigen Vattenfall Kantinen wurden Sammelcontainer für Kleidung aufgestellt. Außerdem konnten Hygieneartikel gekauft und gespendet werden. Mehr als 20 Container sind zusammengekommen und machten sich im 7,5-Tonner auf den Weg zur Kleiderkammer in Hamburg-Nettelnburg. 

Die Kleiderkammer initiierte der Verein „sprungbrett“; seit 26. November ist sie für die Flüchtlinge geöffnet. Die Ausgabestelle für Kleidung, Hygieneartikel, Spielzeug und mehr befindet sich in vormals leerstehenden Pavillons auf einem Schulgelände. Flüchtlinge aus den umliegenden Unterkünften können einmal im Monat herkommen und jeweils zehn Artikel mitnehmen.

Kleiderkammer als Chance


Sechs Mitarbeiter sind hier täglich damit beschäftigt, Kleidung anzunehmen, zu sortieren und auszugeben. Diese Mini-Jobs werden staatlich finanziert und an Langzeit-Arbeitslose oder auch Menschen mit Behinderungen gegeben. Sie erhalten so die Chance, wieder ins Berufsleben einzusteigen.

Projektleiter Gerald Zander von "sprungbrett e. V." im November 2015: „Wir befinden uns kurz vor der Eröffnung dieser Kleiderkammer und sind sehr dankbar für die zahlreichen Spenden. Ich freue mich, wenn es nun endlich losgeht und wir den vielen Menschen helfen können.“

Jobbörse für Flüchtlinge


Mit einem "Marktplatz der Begegnungen" ist eine Initiative der Handelskammer Hamburg gestartet, bei der sich rund 500 Asyl-Suchende und Vertreter von 70 Hamburger Unternehmen trafen.

Vattenfall Mitarbeiter und Azubis führten bei dieser ersten Jobbörse zahlreiche Gespräche mit Besuchern aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea. Daniela Stephan vom Vattenfall Personalbereich ist von der Initiative begeistert: 

"Hier können wir ausloten, welche Perspektive die Asyl-Suchenden in unserem Unternehmen hätten. Ein Praktikum könnte ein erster Schritt für die Integration in Deutschland sein - auch, um sich mit der Sprache und Kultur vertraut zu machen.“ Einige Besucher, die zwecks Verständigung von ehrenamtlichen Betreuer begleitet wurden, brachten ihre Lebensläufe mit. So konnten bereits die ersten Bewerbungen in die Vattenfall Fachbereiche weitergeleitet werden.

 

 


Weitere Informationen

 

Engagement für Flüchtlinge - Jeder kann helfen!

Für viele Flüchtlinge, die derzeit zu Tausenden aus ihrer Heimat im Nahen Osten und Nordafrika fliehen müssen, ist Deutschland die letzte Hoffnung.

Flüchtlingshilfe in Berlin