Schwedische Athletin Emma Dahlström

Emma Dahlström ist eine der 100 vielversprechenden Nachwuchsathleten, die wir mit dem Vattenfall Olympic Talent Support Programms fördern. Wir hoffen, dass unsere Förderung den Ausschlag gibt und dazu beiträgt, dass Emma ihren Weg zu den Olympischen Spielen für Slopstyle-Ski mit Erfolg meistert.

Die 20-jährige Emma Dahlström fuhr Ski, sobald sie laufen konnte. Im Alter von 13 Jahren übte sie sich erstmals im Slopestyle, eine der neuesten Disziplinen des alpinen Skisports. Emma wird durch das Vattenfall Olympic Talent Support unterstützt. Ihren Aussagen nach ist es der Traum eines jeden jungen Freestyle-Skifahrers, diese Art von Unterstützung zu erhalten und somit den Sport in Vollzeit praktizieren zu können. Emma trainiert für die nächsten Olympischen Winterspiele in Sotschi.

Erfolge: 4. Platz bei WC Silvaplana 2013, 1. Platz bei WSI Big Air Whistler 2012, 7. Platz bei Winter X Games Aspen 2012, 5. Platz bei Winter Dew Tour Killington 2012, 1. Platz bei European Freeski Open Laax 2011, 7. Platz bei Winter X Games Tignes 2011.

Was ist Slopestyle?

Ein Parcours für die Extremsportart Slopestyle setzt sich zusammen aus Sprüngen und Hindernissen. Ziel ist es dabei, möglichst hohe Sprünge und unterschiedliche Tricks zu zeigen und dabei einen Großteil der Piste zu nutzen. Insbesondere sollen Tricks vorgeführt werden, die es vorher noch nie gegeben hat. Ein Freeski-Sportler muss also kreativ sein und gleichzeitig die Wettkampfsituation im Auge behalten.

Könnten Sie eine typische Trainingswoche beschreiben?

Jede Woche ist anders. Manchmal kann ich vom Skifahren nicht genug bekommen. Dann bin ich pro Woche 25 bis 30 Stunden auf meinen Ski. Nach dem Skisport verbringe ich dazu einige Stunden im Fitnessstudio, um weiter Muskeln aufzubauen. Wenn der Schnee schmilzt und es leider wieder Sommer wird, setze ich mein Training auf dem Trampolin, auf Wasserschanzen und im Fitnesszentrum oder beim Joggen fort, um mich für die nächste Saison fit zu halten.

Wie spornen Sie sich zu Bestleistungen an?

Beim Ausprobieren von neuen Tricks fällt man häufig hin und manchmal ist man soweit, dass man fast aufgeben möchte. Oft motivieren mich aber meine Freunde um mich herum. Ich versuche es dann noch ein Mal und solange, bis mir der Trick gelingt. Das ist das Größte: etwas schaffen, was du bis dahin für unmöglich gehalten hast. Darin liegt die wahre Herausforderung dieser Sportart!

Wie haben Ihre Eltern Sie unterstützt?

Sie haben mich immer zum Skihang gebracht, wenn ich mich an den Wochenenden mit meinem Kinderfreund Victor zur hiesigen Skistation aufmachte. Mein Vater war zudem mein Lehrmeister beim Skifahren. Ich habe beiden viel zu verdanken.

Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

Zusammen mit meiner Schwester träume ich davon, ein kleines Café in unserer Heimatstadt Torsby zu eröffnen. Vielleicht steht dort sogar mein Lieblingsgericht Schweinefleisch, Kartoffeln und Zwiebelsauce auf der Speisekarte. Vorher möchte ich jedoch als die Frau in die Geschichte eingehen, die den Sport durch neue und kreative Tricks revolutioniert hat.