Energie für die Hauptstadt

Die Energielandschaft in Berlin wandelt sich. Dieser Wandel wird durch eine rege Diskussion um das beste Energiekonzept für die Hauptstadt begleitet. Dabei ist die Stadt bereits jetzt in vielen Bereichen Vorreiter für innovative und erfolgreiche Energielösungen zur Umsetzung der Energiewende.

 
 

Berlin hat das Ziel, seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu senken. Vattenfall unterstützt das Land im Rahmen einer Klimaschutzvereinbarung mit einer Vielzahl an eigenen Maßnahmen und Projekten auf dem Weg dorthin. Vattenfall treibt die Energiewende voran, indem das Unternehmen konsequent die Einbindung regenerativer Energien weiterdenkt. Die Berliner Fernwärmenetze und die Heizkraftwerke sowie das Stromnetz der Stadt gehören hinsichtlich der Integration grüner Energie zu den fortschrittlichsten Systemen in Deutschland.

Für die Energiewende in Berlin

Der Umbau der Energieversorgung im Rahmen der Energiewende bedeutet in Deutschland in erster Linie den Ausbau von erneuerbaren Energien und die Senkung von CO2-Emissionen. Vattenfall macht in Berlin die Energiewende konkret und setzt eine Vielzahl von Aktivitäten um. Das Unternehmen ist im Jahr 2009 mit dem Land Berlin eine Klimaschutzvereinbarung eingegangen. Die Stadt will bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 senken. Vattenfall unterstützt das Vorhaben ehrgeizig. In seinen Berliner Anlagen will das Unternehmen den CO2-Ausstoß bis 2020 sogar um 50 Prozent senken. Darüber hinaus ist der Ausstieg aus der Kohle bis spätestens 2030 beschlossene Sache. Eine Machbarkeitsstudie von Vattenfall mit dem Berliner Senat soll den Weg dahin aufzeigen.

Klimaschutzvereinbarung

Die Vattenfall GmbH hat sich als Partner der Stadt gegenüber dem Senat zu hohen CO2-Reduzierungen und zur Erneuerung des Kraftwerksparks verpflichtet. Diese Klimaschutzvereinbarung ist in Qualität und Umfang deutschlandweit einmalig.

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Ausbau des Fernwärmenetzes

Vattenfall und das Land Berlin haben in ihrer Klimaschutzvereinbarung den Ausbau der Fernwärme in Berlin in einer Höhe festlegt, die einem jährlichen Anschluss von 20.000 durchschnittlichen Wohnungen entspricht. Neben der Fernwärmeversorgung liefert Vattenfall in Berlin auch aus rund 300 dezentralen Anlagen Wärme. Hier setzt Vattenfall auf KWK und damit den Einbau von umweltfreundlichen Blockheizkraftwerklösungen.

 

Kraftwerksneubauten

Ein modernes, mit Erdgas betriebenes Gas-und-Dampfturbinen-Heizkraftwerk (GuD-Heizkraftwerk) soll das bestehende, in die Jahre gekommene Heizkraftwerk Lichterfelde im Berliner Südwesten ersetzen. Weiterhin hat Vattenfall am Standort drei Heißwassererzeuger mit jeweils 120 Megawatt Leistung errichtet. Zudem ist der Bau eines GuD-Heizkraftwerkes am Standort des früheren Heizkraftwerkes Lichtenberg im Bezirk Marzahn gestartet.

 

Stärkerer Einsatz von Biomasse

Der vermehrte Einsatz von Biomasse ist ein wichtiger Baustein der Strategie zur Vermeidung von CO2-Emissionen in Berlin. 2014 ist im Märkischen Viertel das Biomasse-Heizkraftwerk mit rund 5 Megawatt elektrischer und bis zu 18 Megawatt thermischer Leistung offiziell in Betrieb gegangen. Zudem wird der Biomasse-Anteil in existierenden Kohlekraftwerken erhöht. Hierzu zählt die Steigerung der Mitverbrennung von naturbelassenem Holz, z. B. Holzhackschnitzeln, im Heizkraftwerk Moabit.