Transparenz Wedel FAQs

Fragen und Antworten 

Fragezeiche
Woraus bestehen die Partikel?

 

Um nähere Informationen über die Partikel zu erhalten, hat das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) die Gesellschaft für Bioanalytik mbH (GBA), Hamburg, und Vattenfall das Institut für Rasterelektronenmikroskopie, Hamburg, mit der Analyse der Teilchen beauftragt.

Anhand von vor Ort genommenen Proben wurde durch die unabhängigen Institute ermittelt, dass die ausgestoßenen Partikel aus Gips und Flugasche bestehen.

 
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Fragezeichen  
Wie entsteht Flugasche? Wie entsteht Gips?

 

Der im Rauchgas enthaltene Staub wird im Elektrofilter als Flugasche abgeschieden. Bei der Abscheidung von SO2 – Schwefeldioxid – durch Einsatz von Kalk in der Rauchgasentschwefelungsanlage wird Gips produziert. Die Abgasreinigungsanlage des HKW Wedels stellt die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte sicher.

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Sind die Partikel gesundheitsgefährdend? Welche Ergebnisse ergab das toxikologische Gutachten? Und von wem wurde es durchgeführt?

 

Die humantoxikologische Bewertung durch den vereidigten und zertifizierten Sachverständigen, Fa. ATC – Angewandte Tox-Consult GmbH, Krefeld, kommt auf Basis der vorliegenden Analysen zu dem Ergebnis, dass vom Partikelniederschlag aus dem Schornstein des Heizkraftwerks Wedel kein relevantes Risiko ausgeht und zu keiner Zeit bestanden hat. Sowohl die Umgebung der Anlage als auch die Bewohnerinnen, Bewohner und die Kinder des anschließenden Wohngebietes sind durch den Auswurf keinen gesundheitlichen Gefährdungen ausgesetzt.

Die vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) beauftragten Sachverständigen

  • Fa. GBA (Analyse der Partikel des Juliaustrags) und

  • Fa. ATC (humantoxikologische Bewertung der Analysen)

haben nachgewiesen, dass eine Gesundheitsgefährdung für die Anwohner des Kraftwerks durch den Partikelniederschlag nicht zu erwarten ist.

Zum Gutachten (PDF)

 
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Was sollen Anwohner machen, die von der Verunreinigung betroffen sind?

 

Betroffene Anwohner können sich mit der Projektkommunikation unter 040-2718-3444 oder per Mail [email protected] in Verbindung setzen.

Im Falle der Verschmutzung von Fahrzeugen, die durch den Partikelausstoß des Kraftwerkes Wedel verursacht wurden, haben wir in der Vergangenheit Waschgutscheine ausgegeben. In Fällen, in denen eine Reinigung nicht möglich war, oder bei anderen Verschmutzungen haben wir zudem einen Gutachter eingeschaltet, der die Schäden mit unserem Versicherer bearbeitet.

 
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Stimmt es, dass die Partikel sauer sind? Wenn ja, was hat das für Auswirkungen, wenn die Partikel mit der Haut/Schleimhaut in Berührung kommen oder von Kindern verschluckt werden?

 

Die Partikel bilden in einer nassen Umgebung einen sauren pH.
Der pH-Wert von 1,5 wird ermittelt, indem die Partikel in einer definierten Menge Wasser (deionisiert) eine bestimmte Zeit gerührt werden.
Das bedeutet nicht, dass die Partikel in einem Wassertropfen, einer Pfütze oder der Hautoberflächenfeuchtigkeit den gleichen pH-Wert erzeugen.

Der Gutachter schließt eine gesundheitlich relevante Belastung durch den pH-Wert der Partikel für den Kontakt mit der Haut/Schleimhaut sowie durch das Verschlucken der Partikel aus:

  • Die Haut weist eine sogenannte Pufferkapazität auf, die die Hautoberfläche zunächst vor äußerlichen Einflüssen schützt.
  • Auch die orale Aufnahme der Partikel ist unbedenklich, da auch der Magensaft einen pH-Wert von 1,5 aufweist. Somit kann sich im sauren Magensaft keine Erhöhung der schon im Gutachten maximal erfassten Exposition ergeben und eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden.

 
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Wie häufig gab es nach Ihren Informationen in diesem Jahr einen vom Kraftwerk ausgehenden Partikelniederschlag? Wie viele Beschwerden sind bisher bei Vattenfall eingegangen?

 
Im Juli dieses Jahres (KW 29. und 30.) beim Wiederanfahren des Heizkraftwerks Wedel nach der jährlichen Revision sowie Mitte August (KW33), Mitte September (KW 37) und Mitte Oktober (KW 41) ist es zeitweise zum Auswurf von Gips- und Flugaschepartikeln gekommen. Die Beläge am 07.11.2016 waren so minimal, dass diese durch die sachverständige Stelle als nachrangig eingestuft wurden. Eine weitere Beschwerde vom 13./14.11. konnte durch die Prüfflächen nicht bestätigt werden.

Zeitverlauf der Partikelaufwürfe

Seit dem 04.10.2016 werden die Beschwerden (subjektiv wahrgenommene Staubniederschläge, Beschwerden an Vattenfall, anonymisierte Beschwerden, die uns das LLUR übermittelt) gezählt und mit den Staubniederschlägen auf den Prüfflächen abgeglichen. Durch die schnelle qualitative und quantitative Bewertung des Staubs kann ein Zusammenhang mit dem HKW bzw. sogar dem Betriebszustand der Anlage hergestellt werden. Dies ist für die Eingrenzung der Ursachen hilfreich.

 
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Anwohner beschreiben uns, dass es in diesem Jahr häufiger Partikel "geregnet" habe als sonst - teilen Sie diese Einschätzung und wie erklären Sie sich diese Veränderung?

 

Auch in der Vergangenheit ist es gelegentlich zu einem Partikelausstoß gekommen. Die mögliche Ursache dafür sollte in der Sommerrevision 2016 beseitigt werden.

Nach der Reinigung des Schornsteins in der Sommerrevision 2016 über die gesamte Höhe mittels Trockenreinigungsverfahren waren bis zur Auskleidung des Schornsteins mit PFA-Folie im Sommer 2017 keine weiteren Partikelausträge erwartet worden.

Im Sommer 2016 wurde eine Testfläche von ca. 100qm von insgesamt 3.500qm mit PFA-Folie ausgekleidet. Die Testfläche dient in erster Linie zum Nachweis der Befestigungstechnologie und Haltbarkeit und somit zur Planung der Umsetzung 2017.

Die Hinweise auf Staubniederschläge bestanden bis Herbst 2016 im Wesentlichen aus Hinweisen aus der Nachbarschaft. Ungewöhnliche Ereignisse, die einen Partikelausstoß begünstigt hätten, oder Verpuffungen sind nicht aufgetreten.

 
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Fragezeichen
Wann gab es nach Ihren Informationen zuletzt einen solchen Partikelauswurf?

 

Im Oktober (KW 41) ist es zuletzt zu einem Partikelausstoß aus dem Heizkraftwerk Wedel gekommen, der eindeutig durch die aufgestellten Prüfflächen dokumentiert wurde.

Wir arbeiten kontinuierlich an einer Lösung des Problems, das leider keine singuläre Ursache hat. Wir informieren die Anwohnern mit Postwurfschreiben über Ereignisse und Maßnahmen.

 
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Fragezeichen
Was ist die Ursache für den Partikelausstoß?

 

 

Wir haben an den für die Partikelentstehung infrage kommenden Anlagenteilen umfangreiche Messungen durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse bestätigen die bisherige Ursachenanalyse der Partikelemissionen und die Erkenntnisse aus durchgeführten Begehungen:

 

  • Die Partikel entstehen in erster Linie im Rauchgas-Wärmetauscher (Gavo), der der Rauchgasentschwefelung vorgeschaltet ist, und zwar durch Unterschreitung des Taupunkts von säurebildenden Rauchgasbestandteilen (Schwefeltrioxid SO3). Diese werden, ggf. angereichert mit Gipskristallen, hauptsächlich bei Lastwechseln und Anfahrten emittiert. Diese Rauchgasbestandteile haben übrigens nichts mit einer SO3-Eindüsung zu tun. Rauchgas hat einen natürlichen SO3-Gehalt, der beim HKW Wedel gemäß den durchgeführten Messungen im herkömmlichen Bereich liegt.

  • Nach der Rauchgasentschwefelung kann es zum Gipsaustrag durch mitgerissene feststoffhaltige Tröpfchen oder Aerosole kommen.

  • An der Schornsteininnenseite haftet feines Material, das z.B. beim Anfahren oder bei Lastwechseln abgelöst werden kann.

 
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Fragezeichen
Aus wem besteht die Arbeitsgruppe zur Analyse des Partikelausstoßes?

Die Arbeitsgruppe besteht aus Ingenieuren unterschiedlicher Fachrichtungen des Konzerns sowie externen Gutachtern und Experten. Die Arbeitsgruppe tauscht aktiv  Erfahrungen mit anderen Kraftwerksbetreibern aus und erörtert die Fragen in Fachgremien.

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Fragezeichen
Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um den Partikelausstoß zu vermeiden?

 

STAND: 19.01.2017

Um die Partikelemissionen wirksam zu mindern, werden wir in Abstimmung mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) bis Ende August 2017 folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Kalkeindüsung Durch Kalkeindüsung sollen die sich bildenden Säuren im Rauchgas-Wärmetauscher neutralisiert werden. Die dabei entstehenden Verbindungen werden in der Rauchgasentschwefelung abgeschieden. Wir haben bereits eine Testanlage bestellt, die in diesem Monat in Testbetrieb gehen soll. Nach erfolgreicher Testphase könnte die Anlage im Juli dieses Jahres in den Dauerbetrieb übergehen.

  • Aerosolabscheider Hinter der Rauchgasentschwefelung wird ein zusätzlicher Aerosolabscheider eingebaut, der dafür sorgt, dass Aerosole sich zu Tropfen zusammenballen und im Tropfenabscheider entfernt werden. Der Einbau des Abscheiders im ersten Kraftwerksblock ist – abhängig von den Witterungsbedingungen – noch in dieser Heizperiode vorgesehen. Nach erfolgreicher Testphase kann der zweite Block im Sommer mit einem Aerosolabscheider ausgestattet werden.

  • Schornsteinauskleidung Die raue Oberfläche der Schornsteininnenseite wird beschichtet, um eine Anhaftung von Material zu verhindern. Die Auskleidung besteht aus einer PFA-Folie, die zwischen Mai und Juli auf der oberen Hälfte der Schornsteininnenfläche angebracht wird.

Um die Wirksamkeit dieser Maßnahmen beurteilen zu können, ist eine Betriebszeit von einigen Monaten notwendig.

 

 

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Fragezeichen
Gab es Ereignisse im Heizkraftwerk Wedel, die einen Partikelausstoß begünstigt bzw. hervorgerufen haben?

 
Ungewöhnliche Ereignisse, die einen Partikelausstoß begünstigt hätten, oder Verpuffungen sind nicht aufgetreten.

 
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Fragezeichen
Wie informieren Sie die Nachbarschaft über etwaige Ereignisse?

 
Wir informieren die Anwohner in erster Linie über  Postwurfsendungen. 

 
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Fragezeichen
Warum haben Sie sich erst so spät dafür entschieden Prüfflächen aufzustellen?

 

Nach der Revision haben wir mit keinem Partikelauswurf gerechnet.

Nach dem Partikelauswurf im August 2016 hat Vattenfall für das Gebiet Hellgrund / Königsbergstraße nach repräsentativen Aufstellungsorten für Prüfflächen gesucht.

 
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Fragezeichen
Welchen Zweck haben die Prüfflächen?

 

Die Prüfflächen sollen sofort und verlässlich erkennen lassen, ob eine weitere Emission aufgetreten ist.
Durch die Kontrollen können wir bessere Rückschlüsse auf Zusammenhänge zwischen eventuellem Partikelausstoß und Betriebszustand der Anlage ziehen. Dies ist für die Eingrenzung der Ursachen hilfreich.

 
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Fragezeichen
Wie viele gibt es und wo befinden sie sich? Sind weitere geplant?

 
Es wurden bisher vier verfügbare Aufstellungsorte mit den Grundstückseigentümern und der sachverständigen Stelle, dem TÜV Nord, abgestimmt, baurechtlich genehmigt und errichtet sowie zwei zusätzliche Prüfflächen auf dem westlichen Kraftwerksgelände aufgestellt.

Bei der Standortwahl für die Prüfflächen wurde darauf geachtet, dass das Gebiet Hellgrund / Königsberg-straße so gut wie möglich erfasst wird.

 
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Fragezeichen
Wer kontrolliert die Prüfflächen?

 

Die Überwachung der Prüfflächen erfolgt seit dem 4. Oktober 2016 durch den TÜV Nord. Die Prüfung wird grundsätzlich bei Winden aus östlicher Richtung täglich von Montag bis Freitag erfolgen - bei durchgängigen Westwinden kann auf die Begehung verzichtet werden. Hierzu wird der TÜV Nord die Windrichtungsmessungen des Hamburger Luftmessnetzes auswerten. Bei Bedarf werden die vorgefundenen Staubpartikel durch das Institut für Rasterelektronenmikroskopie (IFEM) zur Identitätskontrolle analysiert.

 


 

Die Ergebnisse der täglichen Begehung der Prüfflächen werden in Monatsberichten an das LLUR zusammengefasst. Bei relevanten Befunden wird das LLUR direkt informiert.

 
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Fragezeichen
Warum weisen einige der Partikel eine grünliche Verfärbung auf?

 
Sofern Partikel aus dem Kraftwerk einen Grünton aufweisen, handelt es sich um eine Mischung aus Flugasche und Gips sowie Eisenverbindungen.

 
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Fragezeichen
Warum lassen sich die Partikel schwer bzw. gar nicht entfernen?

 
Der Anteil der Flugasche an den Partikeln war höher als der Gipsanteil. Flugasche kann – ähnlich wie Zement – an Glas anhaften. Die Flugasche ist die Ursache dafür, dass sich Glasüberdachungen u.ä. teilweise nicht reinigen lassen. Solche Schäden sind uns angezeigt worden. Wir haben unsere Versicherung mit der Schadensregulierung beauftragt. 

 
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Fragezeichen
Was haben die bisherigen Kontrollen ergeben?

 
Im Oktober ist es zu einem Partikelauswurf gekommen (14.10.2016). Die Beläge am 07.11.2016 waren so minimal, dass diese durch die sachverständige Stelle als nachrangig eingestuft wurden. Eine weitere Beschwerde im November vom 13./14.11. konnte durch die Prüfflächen nicht bestätigt werden.

 
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Fragezeichen
Warum sind die Prüfflächen leicht geneigt?

 
Die Prüfflächen weisen eine leichte Neigung von 10 Grad auf. Dies soll das Sammeln von Regenwasser auf den Prüfflächen verhindern. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass hierdurch die Partikel gut zu erkennen sind und Proben genommen werden können. Dabei geht kaum Material verloren, da es ausreichend haftet.

 
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Fragezeichen
Wie lange soll das Heizkraftwerk Wedel noch betrieben werden?

 
Das Heizkraftwerk Wedel unterliegt keiner zeitlich begrenzten Betriebserlaubnis. Solange alle gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden, kann das Kraftwerk weiter betrieben werden. Wir nehmen unsere Verantwortung ggü. unseren Kunden ernst und werden die Anlage solange betreiben, bis sich die Stadt Hamburg für eine alternative Wärmeversorgungslösung für den Hamburger Westen entschieden hat und diese umgesetzt wurde.

 
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Fragezeichen
Was sagen Sie zur Bewertung des Gutachtens durch Ökopol und die damit ins Gespräch gebrachte angebliche Gesundheitsgefährdung durch Nickel? Liegt Ihnen die Bewertung vor?

 

Die vom LLUR in Auftrag gegebene humantoxikologische Bewertung, in der u. a. auch Nickel ausführlich betrachtet wird, bestätigt, dass vom Partikelniederschlag aus dem Heizkraftwerk Wedel kein relevantes Risiko für die menschliche Gesundheit ausgeht. Diese Bewertung schließt mögliche Auswirkungen auf Kinder ausdrücklich mit ein.

Die Analytik und das humantoxikologische Gutachten betrachten den Partikelaustrag im Juli 2016. Die in der Probe Rauchgaskanal festgestellten Konzentrationen sind auf die Proben der Nachbargrundstücke innerhalb einer gewissen Schwankungsbreite übertragbar.

 
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Fragezeichen
Hat der Partikelausstoß Auswirkungen auf die Wärmeversorgung?

 
Nein, der Partikelausstoß hat keine Auswirkungen auf die Wärmeversorgung des Hamburger Westens.

 
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Fragezeichen
Hatten Sie in den vergangen Jahren ebenfalls Probleme mit dem Ausstoß von Partikeln?

 

Leider sind auch in der Vergangenheit Partikelauswürfe aufgetreten. Daraus resultierte das Projekt zur Auskleidung des Schornsteins.

Solche Partikelauswürfe sind auch aus anderen Kohlekraftwerken bekannt. Sie traten nach der Nachrüstung mit nassen Rauchgasreinigungsverfahren auf. Bestrebungen zur Minimierung gibt es von Beginn an.

 
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Fragezeichen
Hält das HKW Wedel die vorgeschriebenen Grenzwerte nach der aktuellen 13. BImSchV (Großfeuerungsanlagenverordnung) ein?

 
Ja, das Kraftwerk hält alle Grenzwerte ein.

 
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Fragezeichen
Wie werden die Schadensfälle reguliert, in denen keine Reinigung möglich ist?

 
Diese Schäden werden durch einen Versicherungsgutachter bewertet. Sofern der Gutachter den Schaden bestätigt, kann der Geschädigte ein Angebot zur Schadensbeseitigung durch eine Fachfirma einholen, für welches dann eine Kostenfreigabe durch die Versicherung erfolgt.

 
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